*3,5 SterneDiesmal fällt es mir schwer, ein Buch aus der Kate-Burkholder-Reihe zu bewerten, denn eigentlich habe ich mich gut unterhalten gefühlt, aber eigentlich ist es kein sonderlich guter Krimi, vor allem wenn man die Reihe von Anfang an verfolgt wie ich.Vermutlich war ich diesmal einfach nur in der richtigen Stimmung für das Buch. Außerdem mag ich die Charaktere wirklich sehr gerne; und es fällt mir irgendwie schwer, sie gehen zu lassen, auch wenn sie leider keine besonders guten Geschichten mehr bekommen, obwohl sie das absolut verdienen, weil so viel Potenzial in ihnen steckt, das aber nicht gut genutzt wird. Gut, diesmal dürfen Kate und Tomassetti endlich heiraten, wenngleich das im Buch keine große Rolle spielt. Es überwiegt nach wie wie vor die Krimihandlung.Genau diese ist leider nicht besonders. Die Handlung ähnelt sehr stark an das Buch "Brennendes Grab" aus derselben Reihe, und man bekommt den Eindruck, dass Linda Castillo wirklich nichts Neues mehr einfällt. Das merkt man auch daran, dass Kate (wieder einmal) in Gefahr gerät und auch daraus natürlich wieder mehr oder weniger unbeschadet hervorgeht. Das hatten wir alles schon mehrmals, und vielleicht ist es wirklich so langsam an der Zeit, die Reihe abzuschließen. So interessant die Amish-Gemeinde am Anfang noch war, so wenig Neues gibt es mittlerweile zu berichten. Für hartgesottene Fans ist das Buch nach wie vor ein Griff wert, aber man sollte nichts Neues erwarten.