
Wassermelonenlikör und Weihnachtsküsse
Am Heiligabend, nachdem er einen Patienten verloren hat, den er nicht retten konnte, wünscht sich Dr. Ezequiel Ferreira nur eines: sich in eine Stille zurückzuziehen, die nichts von ihm verlangt.
Stattdessen sitzt er in einer fast leeren Bar, vor sich ein Glas Wassermelonenlikör und die Schwere eines Tages, den er nicht hinter sich lassen kann.
Nathan sollte nicht mehr sein als eine flüchtige Ablenkung.
Ein attraktiver Fremder mit ruhelosen grünen Augen, einem offenen Lächeln und einer unerwarteten Einladung, den Abend an einem Ort ausklingen zu lassen, der mehr Wärme verspricht als diese Nacht. Doch was als zufällige Begegnung zweier Männer beginnt, die beide vor Weihnachten auf der Flucht sind, entwickelt sich zu etwas, womit keiner von ihnen gerechnet hat: eine Nacht voller leiser Geständnisse, Kerzenschein, gemeinsamem Lachen und einer Nähe, die sich nicht einfach als Weihnachtszauber abtun lässt.
Für Ezequiel, der sein Herz seit Jahren sorgsam verschlossen hält, fühlt sich Nathans Gegenwart gefährlich nach Hoffnung an.
Und für Nathan, der längst aufgehört hat, mit den Überraschungen des Lebens zu rechnen, könnte Ezequiel genau das Unerwartete sein, das zu verlieren er nicht riskieren möchte.
Zärtlich, atmosphärisch und lange nachklingend erzählt Wassermelonenlikör und Weihnachtsküsse von Verlust, Heilung und den seltenen Zufällen, die alles verändern können - manchmal verborgen in dem zerbrechlichen Augenblick zwischen Mitternacht und dem ersten Kuss.
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