
Erwin Smith ist der Typ Mann, der alles unter Kontrolle hat. Ein tadelloser Terminkalender. Eine gefestigte Karriere. Ein Leben, das sich genau so entfaltet, wie er es geplant hat.
Es war Mikes Schuld. Wie fast alles in Erwins Leben.
Ein Nachmittag auf einem Gestüt. Pferde, Hitze und Staub. Nichts, was hätte zählen sollen.
Bis er Levi Ackerman über den Platz gehen sah mit dem gelangweilten Blick eines Mannes, der niemandem etwas schuldet und Erwins Herz einfach stehen blieb.
Das Problem: Levi spricht nicht mit Fremden. Er erklärt sich niemandem. Er lässt niemanden an sich heran. Und Erwin? Erwin kommt wieder. Immer wieder.
Hinter all dieser Beherrschtheit ist er vollkommen verloren und jeder Dummkopf in seinem Umfeld weiß das längst, nur er selbst nicht.
Levi merkt es. Er versucht, die Sache abzuschneiden, bevor sie zu etwas wird, das sich nicht mehr rückgängig machen lässt. Denn Männer wie Erwin gehen wieder. Und Gefühle wie diese hinterlassen Spuren.
Doch als ein Missverständnis droht, das zu zerstören, was beide noch nicht einmal zugegeben haben zu besitzen. . . sind sie gezwungen, aufzuhören zu fliehen.
Zwischen Pferden und Gefühlen handelt davon, die Kontrolle zu verlieren, zu entdecken, dass das noch nicht das Ende der Welt ist und dass manche Menschen genau das Chaos sind, das noch gefehlt hat.
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