Wird erst im letzten Drittel wirklich interessant.
Das Buch habe ich gelesen und parallel via BookBeat als Hörbuch abgespielt. Es tut mir fast schon Leid, dass ich dieses Buch als anstrengend empfand. ---Bella ist eine 30-jährige Frau die in der nicht magischen Welt lebt, obwohl sie magische Kräfte hat. Doch genau diese Kräfte sind in Gefahr. In der ersten Hälfte des Buches bekommen wir die Welt beschrieben und lernen Bella kennen. Ich weiß nicht, ob mir die Nähe zur Realität gerade die Schwierigkeiten gemacht hat. Ja, manche und eher zu viele der Gefühle von Bella waren mir nicht unbekannt. Warum hatte ich dennoch ständig das Gefühl sie schütteln zu müssen? Egal was passiert es sind immer alle anderen Schuld. Statt durch zu atmen und nach Lösungen zu gucken, nutzt Bella mehr Zeit um ihr Leid zu klagen. Mir ist nicht ganz klar, ob der Autorin "Imposter-Syndrom" bekannt ist oder sie es etwas verdreht darstellt. Wirklich diese Frau ist do sehr in ihrem Weltbild von sich gefangen, es tat schon weh.Sorry aber Imposter-Syndrom ist nicht, dass man keinerlei Selbstvertrauen hat, die Schuld für alle Probleme ständig bei anderen sucht. (Schieben wir es mal darauf, dass es verschiedenste Ausprähungen gibt.)Artorius war regelrecht ein Heilliger mit Engelsgedult. Er wird es scheinbar nicht Müde ihr zu sagen, dass sie es schafft. Die angedeutete Romance mit Rune war eher schwach. Ich fand es tatsächlich gut, dass der Love Interest nicht auch der Tutor war und sogar deutlich älter. Aber wirklich geklickt hat es meiner Meinung nach nicht zwischen den Beiden. Bella ist so auf Kratzbürste eingestellt und echt nur nervig. ---Wirklich magisch interessant wurde es nach meinem gefühl im letzten Drittel des Buches. Wobei das Ende echt viel zu fix abgehandelt wurde. Das Buch ist mehr ein Spiegel zu, was passiert wenn man sich selbst im Wege steht und weniger ein Cosy Fantasy Romance.Stichwort: Christopher Wie sie es mit dem überhaupt so lange ausgehalten hatte ist mir ein Rätsel. Wie gesagt ich hatte Schwierigkeiten rein zu kommen. Dagegen war gersde das Ende echt interessant und viel zu schnell vorbei. Wie das letzte Drittel hätte gerne das gesamte Buch sein sollen.