Ludwig Witzani hat auf vier ausgedehnten Reisen Brasilien, Paraguay und Uruguay besucht. Er ist mit öffentlichen Bussen von Rio nach Salvador de Bahia und Recife gereist, war im Dschungel Amazoniens und auf der nächtlichen Copacabana unterwegs und hat sich im Pantanal, dem größten Sumpf der Erde, vor Krokodilen und Moskitos in Acht genommen. In den Jesuitenreduktionen im paraguayisch-argentinischen Grenzgebiet spürte er einem faszinierenden Seitenpfad der Weltgeschichte nach, und in Montevideo verzehrte er die besten Rindersteaks der Welt. In seinem sehr persönlich gehaltenen Reisebericht kommen Situatives und Geschichtliches, Heiteres und Tragisches als eine Form des Fernwehs zur Sprache, die manch einen veranlassen mag, nach der Lektüre des vorliegenden Buches den Koffer zu packen, um sich auf die Socken zu machen.