Schluss mit Hypochondrie: Wie du die Angst vor Krankheiten verstehst und Schritt für Schritt loslässt Kennst du diesen Moment? Du entdeckst ein Ziehen, ein Stolpern, einen Fleck, und in deinem Kopf läuft ein Film an: Was, wenn es diesmal etwas Ernstes ist? Du prüfst, du vergleichst, du suchst im Internet nach Antworten. Die Beruhigung hält ein paar Tage, dann beginnt alles von vorn. Und irgendwann stellt sich die Frage, die kaum jemand laut ausspricht: Bin ich verrückt, oder ist da wirklich etwas? Dieses Buch beantwortet diese Frage gleich im ersten Kapitel. Und die Antwort wird dich entlasten. Was dich in diesem Buch erwartet: Lukas Rick begleitet seit 2011 Menschen mit Angst, Panik und psychosomatischen Beschwerden. In mehr als 17. 000 Sitzungen ist ihm die Krankheitsangst in unzähligen Varianten begegnet: als Angst um das Herz, als Angst vor Krebs, als Angst, den Verstand zu verlieren. Dahinter steckt erstaunlich oft derselbe Mechanismus. Genau ihn lernst du hier kennen, so gründlich, dass er seine Macht über dich verliert. Du erfährst, warum du Körpersignale spürst, die andere nicht wahrnehmen. Warum dein Kopf aus einem blauen Fleck eine Katastrophe macht und warum das kein Defekt ist, sondern ein Trainingszustand. Warum das nächtliche Googeln die Angst füttert statt sie zu beruhigen. Was der Arzt für dich leisten kann und was nicht. Und wie du mit konkreten Werkzeugen deine Aufmerksamkeit neu trainierst und deinem Körper wieder vertrauen lernst. Die Kernbotschaft: Nicht dein Körper ist das Problem, sondern die Bewertung, die dein Kopf jedem Signal automatisch hinzufügt. Was antrainiert wurde, lässt sich umtrainieren. Für wen ist dieses Buch? Für Menschen, die ihren Körper ständig beobachten, prüfen und absichern. Die schon mehrfach beim Arzt waren und mit guten Befunden nach Hause gingen, ohne dass die Angst kleiner wurde. Und für Angehörige, die verstehen wollen, was in einem geliebten Menschen vorgeht: Für sie gibt es ein eigenes Kapitel. Dieses Buch ersetzt keine ärztliche Diagnostik. Es beginnt dort, wo die Medizin ihre Arbeit getan hat: bei der Frage, warum du dich nicht gesund fühlst, obwohl du es bist.