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Partisanenkrieg in Weißrussland - Anarchie und Zerstörung im Raum Baranovici 1941-1944

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Magisterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg, Note: 1,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Seminar für Zeitgeschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Als am 22. Juli 1941 die Wehrmacht im Westen der Sowjetrepublik Belorussland
einfiel, ahnte die Bevölkerung noch nicht, welches Chaos und welche Zerstörung sie in
den kommenden drei Jahren erwarten würde. Zu Beginn empfing man die Deutschen
noch als Befreier, litt man doch die letzten Jahre unter dem Terror und der Zwangskollektivierung
Stalins. Doch mit der neuen Besatzungsmacht war lediglich eine neue Terrorherrschaft
gekommen. Hitler wollte "Lebensraum" für das germanische Volk gewinnen
und das Land systematisch ausbeuten. Weißrussland litt unter dem Krieg wie kaum
eine andere Region. Fast ein Drittel der Bewohner sollte diesen Krieg nicht überleben.1
Die Rote Armee wurde von der Wehrmacht überrannt und in großen Kesselschlachten
aufgerieben. Zahlreiche Soldaten sowie kommunistische Funktionäre versteckten sich
vor den deutschen Besatzern in den Wäldern Weißrusslands. Den KP-Funktionären
drohte die sofortige Erschießung durch die Deutschen. Die Soldaten der Roten Armee
mussten ebenfalls mit dem Schlimmsten rechnen, sollten sie in die deutsche Gefangenschaft
geraten. Den Rotarmisten drohten auch Repressalien durch die Sowjetmacht, da
ihnen weder die Flucht noch die Kapitulation gestattet war.

Der Sowjetstaat war nicht in der Lage den Widerstand im Westen Weißrusslands
von Beginn an zu organisieren. Die ersten Partisaneneinheiten entstanden unkontrolliert.
Ihr vorrangiges Ziel war das Überleben. Erst im weiteren Verlauf des Krieges wurde
mit der Errichtung eines Zentralstabs der Partisanenbewegung versucht, den Widerstand
unter staatliche Kontrolle zu bringen und ihn organisatorisch zu straffen. Die flächendeckende
Kontrolle über alle Partisanen blieb für Stalin eine Illusion. Die deutsche Besatzungsverwaltung
war nicht in der Lage, das entstandene Machtvakuum im Land dauerhaft
wieder aufzufüllen: Weite Teile befanden sich in einem Zustand der Anarchie, in
denen Banden zur Plage für die Bevölkerung wurden. Der langwierige Partisanenkrieg
in Weißrussland forderte besonders unter der Zivilbevölkerung immense Opfer. Die Okkupanten
waren dabei nicht in der Lage die Partisanenbewegung dauerhaft zu zerschlagen.
Die Bevölkerung geriet zwischen die Fronten der verschiedenen Kriegsteilnehmer
und wurde zum eigentlichen Opfer dieses Kriegs. Die Gewalteskalation nahm ein gigantisches
Ausmaß an.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
25. November 2010
Sprache
deutsch
Auflage
1. Auflage
Ausgabe
Digitales Original
Seitenanzahl
92
Dateigröße
0,35 MB
Autor/Autorin
Lukasz Konieczny
Verlag/Hersteller
Kopierschutz
ohne Kopierschutz
Produktart
EBOOK
Dateiformat
EPUB
ISBN
9783640760879

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