Nicht einfach nur ein Liebesroman, sondern so tiefgründig und emotional
Klappentext:Nora ist Tänzerin in Chicago. Sie und ihr Mann Christopher freuen sich auf die Geburt ihres ersten Kindes. Doch es gibt Komplikationen, die das Baby nicht überlebt. Nora fällt in ein tiefes Loch, aus dem sie lange Zeit nicht mehr herausfindet. Erst ein Ortswechsel in das idyllische Städtchen Avon auf den Outer Banks schenkt ihr ein wenig Hoffnung. Sie findet Trost im Tanzen und bei Gesprächen mit ihrer älteren Vermieterin Rose. Schafft Nora es bei den wilden Pferden und dem Leuchtturm, der sie magisch anzuziehen scheint, dem Leben doch noch zu vertrauen?Meine Meinung:Dieses Buch bildet den dritten Band der Reihe "Coastlines". Ist aber ganz unabhängig von den anderen lesbar, da es komplett andere Protagonisten sind.Dieses Buch ist sehr emotional und geht direkt ans Herz. Die Autorin beweist hier großes Fingerspitzengefühl. Sie beschönigt Noras Schmerz nicht, sondern gibt ihm den nötigen Raum. Die Trauerarbeit wird nicht "schnell gelöst", sondern als Weg dargestellt. Ich hatte wirklich mehrfach Tränen in den Augen.Das Setting, die Outer Banks, ist wunderbar beschrieben. Man spürt förmich beim Lesen den Sand zwischen den Zehen und die salzige Brise, was einen schönen Kontrast bildet.Sehr gern mochte ich auch Rose. Sie fungiert als eine Art Anker. Ihre Weisheit und die Gespräche mit Nora sind wunderbar.Trotz der ganzen Traurigkeit ist "Leuchtturmtänze" ein wunderschönes Buch. Es ist kein klassischer Liebesroman für zwischendurch, sondern ein tiefgründiges Drama über das Überleben nach einem schweren Schicksalsschlag.Bisher für mich der beste Teil der Reihe.Daher bekommt es von mir natürlich auch die vollen 5 Sterne.