Also dieses Buch könnte aktueller gerade nicht sein und deswegen hat mich die Geschichte hier noch mehr berührt, als sie es vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt getan hätte.
Es geht um den CSD in New York, bei dem sich im Juni die Christopher Street und auch die umliegenden Straßen in ein buntes Treiben verwandeln.
Mit dabei ist Leo, der als Journalist arbeitet und Drag Queen Lola LaRue, die sich zusammen mit ihrer Teilnahme am CSD auf eine ganz besondere Reise begeben.
Die Geschichte berührt - mehr denn je.
Es ist eine wundervolle Kurzgeschichte, die durch wahnsinnig sympathische und herzliche Protagonisten ausgezeichnet wird und zeigt, worauf es eigentlich wirklich ankommt.
Sie zeigt, dass man viel mehr und viel öfter hinter die Fassade eines jeden Menschen schauen sollte und nicht immer nur auf Vorurteile und Ähnliches vertrauen sollte.
Ich liebe den CSD, schaue mir das bunte Treiben wahnsinnig gerne im Fernsehen an, war aber noch nie live dabei, weil mich diese Menschenmassen überfordern.
Ich liebe die Vielfältigkeit dort, die bunten Farben und die wahnsinnig unterschiedlichen und doch so sympathischen Menschen.
Der Autor hat diese Geschichte so geschrieben, dass man sich als Leser fühlt, als wäre man wirklich live vor Ort beim New Yorker CSD.
Man hat nicht das Gefühl, dass man hier nur ein Buch lesen würde.
Die Geschichte zeigt, dass es sich immer lohnt, mutig zu sein, und sie zeigt auch, dass jeder Mensch authentisch ist, egal wie er aussieht, egal, wie er auf irgendwen wirkt und egal, was für eine Persönlichkeit jemand ist oder nicht.
Ich finde, dass jeder so sein sollte und auch so sein darf, wie er es für richtig hält und nicht so, wie andere ihn gerne hätten.
Der Autor hat hier eine wirklich wahnsinnig tolle Gay Romance geschrieben, für die ich selbstverständlich eine absolut klare Leseempfehlung abgeben kann.