Atmosphärisch und typisch Nicholas Sparks, aber für mich leider eines seiner schwächeren Bücher.
Spoiler enthalten !Das Lächeln der Sterne von Nicholas Sparks gehört für mich leider eher zu den schwächeren Büchern des Autors.Die gemeinsame Zeit von Adrienne und Paul hat mir grundsätzlich gut gefallen. Gerade die ruhigen Momente der beiden waren für mich der schönste Teil der Geschichte und haben die Liebesgeschichte glaubwürdig getragen. Die späteren Briefe fand ich zwar ebenfalls süß, die Zeit im Gasthaus hat mich aber deutlich mehr angesprochen.Pauls Geschichte und seine Schuldgefühle konnten mich dagegen emotional nicht wirklich erreichen. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass mich das Buch nie so richtig gepackt hat. Auch die Liebesgeschichte hat bei mir nicht die Emotionen ausgelöst, die ich von Nicholas Sparks sonst gewohnt bin.Mit Pauls Tod habe ich tatsächlich schon gerechnet - allerdings weniger wegen der Handlung selbst, sondern weil Nicholas Sparks dafür bekannt ist, seinen Geschichten oft ein tragisches Ende zu geben.Insgesamt konnte mich das Buch leider nicht so mitreißen wie andere Romane des Autors. Es fehlte mir dieses besondere Gefühl, das viele seiner Geschichten bei mir normalerweise auslösen.Die Botschaft des Buches würde ich so verstehen: Manchmal reichen wenige gemeinsame Momente aus, um ein Leben nachhaltig zu verändern. Nicht die Länge einer Liebe entscheidet darüber, wie wertvoll sie ist, sondern die Spuren, die sie hinterlässt. Gleichzeitig zeigt die Geschichte, dass Schuld, Vergebung und die Bereitschaft, das Leben noch einmal neu zu beginnen, wichtige Themen sind.Für mich bleibt Das Lächeln der Sterne trotzdem eher ein schwächerer Nicholas-Sparks-Roman.