Wundervoller Abschluss mit Herz, Entwicklung und Kleinstadtflair ¿ Bonsboro fühlte sich wieder wie Zuhause an.
Als würde man an einen vertrauten Ort zurückkehren, der einem längst ans Herz gewachsen ist: Genau so hat sich dieser dritte Band für mich angefühlt. Fliedernächte war für mich ein wunderschöner Abschluss der Blüten-Trilogie und ein Re-Read, der mir erneut gezeigt hat, warum ich Nora Roberts so gern lese.Diesmal stehen Hope und Ryder im Mittelpunkt, und ich mochte die Dynamik zwischen den beiden wirklich sehr. Ihre gemeinsame Geschichte entwickelt sich auf eine Weise, die berührend, glaubwürdig und einfach schön mitzuerleben ist. Besonders gefallen hat mir, wie deutlich beide Figuren in diesem Band wachsen. Vor allem Ryder macht eine spürbare Entwicklung durch, aber auch Hope gewinnt noch einmal an Tiefe.Was diese Reihe für mich aber wieder so besonders macht, ist nicht nur die Liebesgeschichte, sondern das Gesamtgefühl. Bonsboro ist erneut weit mehr als nur ein Schauplatz ¿ dieser Ort lebt, atmet und vermittelt ein Gefühl von Zuhause. Auch die vertrauten Nebenfiguren sind wieder mit dabei und tragen dazu bei, dass sich alles rund und herzlich anfühlt. Genau dieses Zusammenspiel macht die Reihe für mich so besonders.Hinzu kommt der leise, geheimnisvolle Faden der Vergangenheit, der sich auch durch diesen Band zieht und der Geschichte noch einmal eine besondere Note verleiht. Dadurch bekommt der Abschluss nicht nur Romantik und Wärme, sondern auch etwas Märchenhaftes und Melancholisches.Für mich ist Fliedernächte ein gelungener, stimmungsvoller und sehr schöner Abschluss dieser Trilogie. Wer Reihen liebt, die mit liebenswerten Figuren, Kleinstadtflair, Gefühl und einer besonderen Atmosphäre überzeugen, wird auch diesen Band kaum aus der Hand legen wollen. Nora Roberts versteht es einfach, Geschichten zu schreiben, in denen man sich fallen lassen kann.