Hate Notes - Vi Keeland & Penelope WardBei Keeland & Ward Büchern habe ich immer das Problem,d ass es für mich entweder mega gute Bücher sind oder richtig schlechte. Irgendwas dazwischen kommt eigentlich kaum vor. Hate Notes gehört eher in letzte Kategorie - ich habe mich nach einem Drittel entschlossen, es abzubrechen. Die Geschichte startete eigentlich ganz gut. Charlotte hat ihren Verlobten verlassen und sitzt jetzt ohne Job und ziemlich frustriert herum, betrinkt sich und hat zu viel Zeit...und schreibt eine Bewerbungsmail zur Besichtigung einer Luxusimmobilie an Reed. Als die beiden sich kennenlernen, sind sie sich zuerst spinne feind, finden sich im Laufe der Zeit dann aber durchaus attraktiv. Das Buch war nicht wirklich schlecht. Es hatte durchaus witzige Momente - aber ich muss sagen, dass ich es einfach langweilig fand. Natürlich war abzusehen, dass beide Protagonisten ihr Päckchen zu tragen haben und ihre Geschichte irgendwann mitteilen würden, aber ehrlich gesagt war mir diese Entwicklung egal. Der reiche Geschäftsmann, der die Nase rümpft, wenn er in einem Holiday Inn schlafen soll, hat mich einfach nicht gereizt. Und auch die erzwungen erotisch-komischen Situationen, wie das Nacktbaden auf einer Familienfeier, haben mich nicht vom Hocker gehauen. Na ja, ich habe noch einige weitere Bücher des Duos in meinem Regal, das nächste gefällt mir bestimmt wieder besser.