Nur als sprachfähige Wesen sind wir personale Subjekte. Diese Einführung rückt die Sprachphilosophie daher ins Zentrum einer aufgeklärten Philosophie des Geistes, und zwar als sinnkritisches Selbstbewusstsein von Wissen und Wissenschaft. Sie erläutert die wichtigsten Beiträge aus der Geschichte dieser philosophischen Disziplin und macht den Leser mit den Themen und Techniken heutiger Sprachphilosophie bekannt, von der Frage nach der Rolle der formalen Logik über das Verhältnis von Sprache und Handlung bis hin zur modernen Grammatiktheorie.
Inhaltsverzeichnis
1;Cover;1 2;Titel;3 3;Impressum;4 4;Inhalt;5 5;Einleitung;7 5.1;I. Sprache und Bewusstsein;15 5.1.1;1. Das Innere der Seele;15 5.1.2;2. Sprache als Thema einer philosophischen Anthropologie;18 5.1.3;3. Was ist eine wahre Sprache?;22 5.1.4;4. Denken, Vorstellen und Sprechen;28 5.1.5;5. Wahrnehmung und Urteile;31 6;II. Die sprachlogische Wende in Freges Philosophie der Mathematik;34 6.1;1. Das Synthetische und Apriorische mathematischer Sätze;34 6.2;2. Mystifizierung und Entmythisierung mathematischen Denkens;37 6.3;3. Wahrheitswertlogische Definitionslehre für sortale Bereiche;38 6.4;4. Die Konstitution der Kleinkinderzahlen;41 6.5;5. Axiome als Rechenregeln und tiefenstrukturelle logische Formen;43 6.6;6. Illokutionärer Modus und Sprechhandlung;46 7;III. Wahrheit, empirische Möglichkeit und Notwendigkeit;52 7.1;1. Performator, Satzoperator und Prädikat;52 7.2;2. Modalitäten;54 7.3;3. Historische Aussagen;58 7.4;4. Situationsabhängige Notwendigkeit und Sätze als Situationsprädikate;62 7.5;5. Generische Sätze als materialbegriffliche Schlussregeln;64 7.6;6. Normen, Sätze, Regeln;68 8;IV. Bedingungen der Möglichkeit gehaltvoller empirischer Aussagen;69 8.1;1. Markierungen der Situationsabhängigkeit;69 8.2;2. Logik der Verben;72 8.3;3. Demonstrative Benennungen;74 8.4;4. Eigennamen und Kennzeichnungen;78 8.5;5. Präsuppositionen;80 8.6;6. Sachverhalte, Tatsachen und ihr Ausdruck im Satz;85 8.7;7. Titelwörter als Nennungen und Scheinnamen;87 9;V. Generische Inhalte;90 9.1;1. Kanonisierte Normalfallerwartungen;90 9.2;2. Fallible Allgemeinheit und gewissenhafte Kontrolle;95 9.3;3. Theorien und Sätze als differentiell bedingte Inferenzregeln;98 9.4;4. Kanonisierungen materialbegrifflicher Inferenzen;100 10;VI. Sprachliche Kommunikation und Kooperation;103 10.1;1. Formal- und Normalsprachenansatz;103 10.2;2. Die Plastizität der allgemeinen Ausdrucksbedeutung;107 10.3;3. Eigene und fremde Beurteilungen von Normerfüllungen;109 10.4;4. Sprache und Weltbild;110 11;VII. Grammatikt
heorie;112 11.1;1. Syntaktische Formkompetenz;112 11.2;2. Erklärungen der Sprachkompetenz;114 11.3;3. Phänomenologie und theoretische Konstruktionen;117 11.4;4. Die Endlichkeit der unendlichen Formen;120 12;Literatur;123 12.1;1. Einführungen;123 12.2;2. Beiträge;123