Alfie verliert sein Frauchen durch den Tod und steht nun völlig allein da. Abgeschoben werden soll er ins Tierheim, aber das kommt für ihn nicht in Frage. Er will ein schönes Zuhause, einen Schoß auf dem er gestreichelt wird, regelmäßiges Futter und viel Liebe. Also nimmt er sein Schicksal selbst in die Hand und zieht hinaus in die "weite Welt" - er schaut sich in Londons Straßen nach einem neuen Zuhause um. Einsamkeit. Ja die kennt er jetzt. Denn er hat niemanden mehr, niemanden, auf den er sich verlassen kann und es ist ihm klar. Er kann nicht nur EIN Zuhause haben, die Gefahr wieder auf der Straße zu landen und zu hungern, herumgestoßen zu werden oder sich Gefahren wie bissigen Hunden auszusetzen, wie er es nach dem Weggang von seinem alten, schönen Heim, hatte, das will er nie wieder. Zu leicht, kann man ein Zuhause verlieren, also braucht er mehrere.Zufällig kommt er in die Edgar Road, die ihm super gut gefällt und finden dort nach und nach gleich VIER Häuser, in denen er sich wohl fühlt und immer hat er selbst auch viel zu geben, denn - wie gesagt - Alfie kennt jetzt das Gefühl der Einsamkeit und er weiß, wie sich Claire fühlt, die von ihrem Ex - Mann betrogen und verlassen wurde. Er weiß, wie Jonathan sich fühlt, der seine Wahlheimat Singapur verlassen musste und er weiß, wie sich Francesca und Polly fühlen, die jeweils ihre Heimat haben aufgeben müssen, um an einem anderen Ort ein besseres Leben aufzubauen. Die Heimat verlieren, den sicheren Hafen, ja, das kennt Alfie und tröstet mit seiner Anwesenheit nicht nur die 4 Menschen und deren Familien, sondern bringt diese letztlich auch zusammen. Botschaft: Manchmal verliert man seine Heimat, sein Zuhause, aber dann darf man nicht aufgeben, sondern muss losziehen, um sich ein neues aufzubauen. Man muss sein Schicksal selbst in die Hand nehmen. Dann ist es Zeit, auszugehen und der Einsamkeit ein Ende zu setzen. Der beste Satz aus diesem Buch gleich mal als Zitat:"Niemals würde ich die Reise hierher vergessen und ich hoffte, dass der harte Teil jetzt vorbei war und ich mich entspannen konnte. Als Schoßkater war ich nämlich immer noch am glücklichsten. Manchmal ging ich nachts nach draußen und betrachtete die Sterne. Dann blickte ich in den Himmel und hoffte, dass Agnes und Margaret irgendwo da oben waren und mir zuzuwinkerten, denn anscheinend hatte ich zwar eine Menge Gutes getan, seit sie von mir gegangen waren, aber all das wäre nicht möglich gewesen, ohne die Lektionen, die sie mich gelehrt und die Liebe, die sie mir gegeben hatten. Durch sie und all die Dinge, die ich durchgemacht hatte, war ich zu einem besseren Kater geworden."