Meine Meinung:Commissaire Geneviève Morel ermittelt in Paris und ich begleite sie immer wieder gerne dabei. Sie wohnt mit ihrer Großmutter in einem Haus im 18. Arrondissement in Montmatre, wo sie sich sehr wohlfühlt.Gemeinsam mit der Großmutter Mamie besucht Geneviève die Eröffnung der Monet-Jubiläumsausstellung. Was sie noch nicht weiß, mir als Leserin aber bereits bekannt ist, dass es einen Wettbewerb unter internationalen Kunstdieben gibt. Wer es schafft, während der Ausstellung einen Monet zu stehlen kann den Gewinn von 100 Millionen einstreichen, ach nein nicht ganz, 5 Millionen gehen an den so genannten Schiedsrichter.Die geladenen Besucher erleben dann den Beginn des ersten Versuchs eines spektakulären Raubs. Für den Dieb endet es tödlich und das Bild kommt zurück.Geneviève und ihre Mitarbeiter stehen allerdings vor einem Rätsel. Der Großmutter wäre so eine Aktion zuzutrauen, aber sie beteuert, dass sie damit nichts zu tun hat. Allerdings hält sie Informationen zurück, die Geneviève gut gebrauchen könnte.Der Autor beschreibt sehr fesselnd, was nach dem ersten Versuch noch alles passiert, denn es bleibt nicht dabei. So schwer es Geneviève fällt, benötigt sie weitere Hilfe von Familienmitgliedern.Mit Begeisterung habe ich auch diese Folge gelesen, Geneviève und ihre Familie mag ich, obwohl sie dort als das schwarze Schaf gilt. So kann es auch einer Polizistin gehen, wenn sie in einer Familie aufwächst, die auf "der anderen Seite" der Gesetze agiert.Fazit:Spannung und Nebensächlichkeiten sorgen für die perfekte Würze in diesem Krimi. Eine hervorragende Unterhaltung wird hier geboten und gerne gebe ich eine Leseempfehlung. Ich bin jetzt auch besonders neugierig, wie es weitergeht, denn am Ende gab es eine Ankündigung, die nicht bei allen auf Begeisterung traf.