Titel: ApfelstrudelalibiAutor*in: Rita FalkErschienen in Deutschland: 2025Originaltitel: -Erschienen in -: -Übersetzer*in: - Weitere Informationen: Genre: Krimi, Humor, Gen, ActionPreis: € 18,00Seiten: 336Sprache: DeutschISBN: 978-3-423-26445-7Verlag: dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KGRezensionsexemplar: Nein Inhalt:Als ob der Eberhofer Franz nicht schon Ärger genug hätt: Nein, jetzt muss die Susi-Maus sich auch noch als frischgebackene Bürgermeisterin wichtigmachen. Dabei hat er ganz andere Sorgen, als seiner vielbeschäftigten Frau alles hinterherzutragen. Noch dazu, wo er nämlich einen Mordfall hat, einen waschechten. Zumindest glaubt das der Richter Moratschek, dessen geliebte Patentochter Letitia bestimmt nicht von ganz allein in Südtirol vom Berg gestürzt ist. Dem Eberhofer kommt das auch ganz spanisch vor - oder eher italienisch! Und so kraxelt er schon bald auf den Spuren des vermeintlichen Mordopfers in den Dolomiten herum. Und der Rudi, der muss derweil beim Hauptverdächtigen auf dem Campingplatz ermitteln - inkognito versteht sich. Na, sauber! Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):Als ich irgendwann im November oder Dezember in den Buchladen ging, einfach, weil mir grad danach war, musste gleich mal doppelt hinschauen, da ich dieses Mal absolut keine Ahnung darüber hatte, dass es wieder einen neuen Eberhofer-Band geben würde. Normal bzw in der Vergangenheit habe ich es entweder aktiv herausgefunden oder zufällig durch einen Online-Artikel. Aber dieses Mal auf einem dieser Tische recht nah am Eingang. Da hab ich auch erstmal geguckt wie a Schwaiberl wenns blitzt. Oder um es mit den Worten eines gewissen Politikers zu sagen: A surprise do be sure, but a welcome one :D Jedenfalls, natürlich hatte ich mich darüber gefreut, wieder einen Eberhofer in der Hand zu haben, besonders, nachdem es ja nach Band 12 von der Autorin hieß, dass hier die Luft raus wäre bei ihr und da ich ja selbst Geschichten schreibe (wenn auch "nur" Fanfiction), kann ich das total verstehen. Außerdem waren die letzten 2-3 Bände jetzt nicht sooo der Brüller, deswegen hatte ich es dann hingenommen. Und dann liegt auf einmal Band 13 dort... hachja, so kann es gehen. Und ich muss sagen: Frau Falk hat hier wieder zurückgefunden, aber sowas von! Hier gibt es wieder eine gute Mischung aus Franz' Privatleben und dem Fall. Der Fall selbst war interessant, auch wenn ich am Anfang erstmal Zweifel hatte, ob es wirklich ein Fall ist oder nur ein dummer Unfall. Aber wie Franz dann erst allein und dann zusammen mit dem Rudi dran ermittelt hat, es dann klar wurde, dass es ein Fall ist, fand ich es spannend mitzurätseln, wer denn nun der Täter sein könnte und warum. Aber auch privat passiert viel. Franz' kleiner Sohn findet einen besten Freund (wobei ich glaube, da wird noch mehr draus, wenn das nicht bereits der Fall ist), die Oma wird langsam vom Alter eingeholt, der Papa ist so wie immer, und der Leopold ebenso. Flötzinger leidet unter der Trennung von Mary und bei den Simmerls scheint es auch nicht mehr so rund zu laufen. Tja, das mit Susi fand ich von beiden Seiten total unangenehm. So auf der einen Seite ist Franz halt wieder Franz und macht vieles nicht, obwohl er es sollte oder müsste. Auf der anderen Seite fand ich die Veränderung von Susi jetzt nicht sooo symphatisch. Daher fand ich es immer recht angenehm, wenn sie grad nicht dabei war. Wie Franz sich dann aber um seine Oma gekümmert hat und für neue Lösungen offen war, fand ich dagegen super. Nur den Rudi hätte er echt besser behandeln können. Aber da wird er sich wohl wirklich nicht mehr so richtig ändern :/ Achja, und der Leichenfledderer hätte gerne mehr auftauchen dürfen D:Dafür waren aber die Szenen mit Moratscheck super. Genauso zu lesen, wie Franz in Italien auf Bergwanderschaft geht und total zerlegt wird. Oder Zeit mit seinem Sohn verbringt. Fazit:Nachdem ich wegen den letzten 2-3 schwachen Bänden doch ein wenig Zweifel hatte, hat mir der Band diese Zweifel wieder genommen. Eine schöne und unterhaltsame Mischung aus einem spannenden Fall und einem interessanten Privatleben hat mir das Lesen der Reihe wieder versüßt. Da dachte ich mir hierher: Joah, geht doch <3Und nennt mich seltsam... aber ich denke, da kommen vllt noch ein oder zwei Bände. Einer, der sich dann wie ein richtiger Abschied anfühlt. Einer, der alles mal komplett abschließt und mit dem man sich dann richtig von Niederkaltenkirchen verabschieden kann. Fünfzehn wäre eine schöne Zahl zum Aufhören. Gleichzeitig will ich auch nichts heraufbeschwören oder einreden oder so. Das ist einfach nur ein ausgesprochenes Bauchgefühl.Wie auch immer, von mir bekommt das Buch fünf Sterne, aber fangt am besten mit Band 1 an. Wem das zu viel ist, die Hörbücher, gelesen von Christian Tramitz, sind auch sehr unterhaltsam.