
»Sabahattin Ali ist in der Türkei ein gern gelesener Klassiker. Sein
moderner multiperspektivischer Erzählstil und die in seinen Romanen und
Erzählungen geübte Sozialkritik sind Garanten dafür, dass dieser Autor,
der ein Leben lang unter Zensur und staatlicher Repression litt, auch
heute noch den Mächtigen einen Spiegel vorhält. «
Volker Kaminski / Am Erker
»Er
ist einer der Großen der türkischen Literatur des 20. Jahrhunderts und
von daher sowieso eine Entdeckung wert. Erstaunlich allerdings, aus
heutiger Leseperspektive, wie dezidiert Sabahattin Ali mit
Erzähltechniken arbeitet, die in der aktuellen Unterhaltungsliteratur
als zeitgenössisch gelten . . . So gesehen gibt es hier nicht nur einen
türkischen Klassiker zu entdecken, sondern einen der Weltliteratur. «
Ulrich Noller / Funkhaus Europa
»Wer
sich in diesen episch ausgreifenden Roman versenkt, wird durch eine
bilderreiche Sprache belohnt, die mit großer formal-stilistischer
Sicherheit wiederum hervorragend übersetzt von Ute Birgi ein breit
gefächertes Panorama von einer scheinbar weit entlegenen Zeit schafft,
die uns doch im Detail so lebendig und nah erscheint, als würde sich die
Geschichte vor unseren Augen abspielen. «
Volker Kaminski / Qantara. de
»Sabahattin
Ali schildert das alles in einem eindringlichen, schnörkellosen,
zuweilen satirisch zugespitzten sozialen Realismus und zeichnet das
plastische Gemälde einer aus den Fugen geratenen Zeit. «
Jochen Rack / SWR2
»Sabahattin
Ali zählt zu den großen Modernisierern der türkischen Literatur und
verknüpft individuelle Erfahrungen mit scharfsinnigen Analysen der
zeitgenössischen Gesellschaft. Sein ruhiger erzählerischer Gestus ist
besonders wirkungsvoll, wenn er den Zynismus beschreibt, den die
etablierten Honoratioren, korrupten Bürokraten und neureichen Aufsteiger
gegenüber der Landbevölkerung an den Tag legen. «
Maike Albath / Büchermarkt, Deutschlandfunk