Inhalt:
Als Alicja allein die Zentrale der Monsterjäger bewacht, weil Olaf zu einem internationalen Treffen gereist ist, überschlagen sich die Ereignisse. Nicht nur, dass Walpurgas Rabe ständig neue Wege sucht, seine Herrin zu befreien, plötzlich steht auch noch eine Fremde vor ihr, die behauptet eine französische Monsterjägerin zu sein. Währens Ala noch überlegt, ob sie ihr trauen kann, trifft sie im Wald auf eine Spur, die ihre Nackenhaare zu Berge stehen lassen.
Meine Meinung:
Natürlich hatte ich es nach Yaras Hearts gehofft, doch umso mehr habe ich mich gefreut, dass es in diesem Buch zu einer Art Crossover zwischen Sabine Knops Piratenerzählung und ihrer »Jagd auf« Reihe kommt.
Alicjas Verunsicherung ist gut nachvollziehbar und auch Yaras Entwicklung hat sich für mich nachvollziehbar angefühlt.
Beide Figuren haben eine enorme Entwicklung hinter sich, die auch zu Beginn des Bands noch nicht abgeschlossen ist.
Die sich überschlagenden Ereignisse wirken da quasi als Brandbeschleuniger, insbesondere auch Alicjas Seite.
Mit hat sehr gut gefallen, wie die Autorin den inneren Konflikt von Alicja herausgearbeitet hat, die einerseits Yara vertrauen will, andererseits aber schon zu viel erlebt hat, um völlig naiv Tür und Tor zu öffnen.
Der Plot ist insgesamt wieder unheimlich spannend, bietet ein Wiedersehen mit lieb gewonnenen Charakteren und weist einige unverhoffte Wendungen auf, die nicht vorauszusehen sind.
Auch wenn die Geschichte an dieser Stelle enden könnte, würde ich mich sehr über weitere Geschichten aus der Jagd auf Welt freuen.