"Brennende Gischt" ist der zweite Band der Liv-Lammers-Reihe von Sabine Weiß. Bei Löscharbeiten finden Feuerwehrleute in einer stürmischen, regnerischen Nacht im Keller eines verlassenen Hauses eine Leiche. Dass es sich nicht um einen tragischen Unfall handeln kann, steht schnell fest (Info Klappentext). Verletzungen weißen darauf hin, dass hier jemand zuvor verzweifelt um sein Leben gekämpft hat. Liv Lammers und ihre Kollegen von der Flensburger Kripo ermitteln erneut auf der Insel Sylt. Kein einfacher Ort für Lammers, denn nicht nur die Ermittlungen decken nach und nach Abgründe auf, auch sie selbst muss sich erneut ihrer familiären Vergangenheit in ihrer alten Heimat stellen. Und schon bald steht sie beruflich wie privat immer wieder zwischen den Fronten. Dieser Krimi weißt viele spannende Elemente auf, aber teilweise verliert er sich auch zwischen den verschiedenen Verhören und Ermittlungsansätzen im ersten Drittel. Dann ändert sich dies aber komplett und die Story nimmt immer mehr Fahrt auf. Die Ermittlungen werden immer zielführender, Geheimnisse mehr und mehr gelüftet und die Dramatik steigt von Seite zu Seite. Genau dies macht diesen Fall wieder für den Leser spannend und lässt einen flüssig durch die Zeilen fliegen. Letztendlich für mich eine gelungene Fortsetzung und ich freue mich schon darauf weitere Bände zu lesen.