Die Stärke von Gemeinschaft, Freundschaft und Miteinander
Luisa übernimmt sehr zögerlich die Aufgabe aus einem ehemaligen Fabrikgelände einen Gemeinschaftsgarten zu entwickeln. Nur schwer kann sie sich darauf einlassen, war es doch eigentlich die Vision ihres sehr früh verstorbenen Mannes. Als sie in Collaton ankommt erhält sie anfangs nur Gegenwind und einzig Lehrer Casimir, der mit seinem Boxclub versucht Jugendlichen eine Anlaufstelle zu bieten, und die junge Harper unterstützen sie.Der Schreibstil ist flüssig, sehr bildhaft und angenehm wegzulesen. Die zu Beginn scheinbar sehr trostlose Stimmung in Collaton lässt den Leser den Ort in den trübesten Grauschattierungen wahrnehmen. Die Probleme durch die Arbeitslosigkeit, gefolgt von Alkohol,Drogen und Kriminalität scheinen omnipräsent. Mit dem Gartenprojekt lässt die Autorin nicht nur Farbe in die Geschichte, sondern auch Leben nach Collaton. Mi dem Aufblühen der Pflanzen bekommen auch die Stadt und die Menschen mehr Farbe, die Charaktere mehr Tiefe und natürlich entwickelt sich auch die Liebesgeschichte. Es entstehen neue Freundschaften und eine echte Gemeinschaft. Und gerade der Zusammenhalt und die Gemeinschaft sind der zentrale Punkt des Buches. Es zeigt was Mut, Hoffnung, Inspiration und Miteinander bewirken und verändern kann.Mein Fazit: Ein Buch das weit über einen einfachen Liebesroman hinauswächst, trotzdem im Wohlfühlbereich bleibt und aufzeigt, was Menschen erreichen können, wenn sie zusammenhalten. Mir hat es gut gefallen, wie sich Protagonisten, Geschichte und Stil des Buches zusammen entwickelt haben, deshalb empfehle ich es gerne weiter.