Svenja Bartsch erzählt uns mit Ghost, Schicksal geflüstert im Wind das Finale der Geschichte von Malu und ihrem verfluchten Geist William. Wir bekommen also erneut jede Menge Hexen und andere magische Momente in dieser urbanfantasy.
Svenja hat auch in diesem Teil einen locker-leichten Schreibstil und doch finde ich diesmal kaum Zugang zu den Figuren. Es ist nämlich irgendwie nicht die erwartete Lovestory mit Fantasyanteil, sondern mehr eine Wir-retten-die-Welt-Geschichte mit Themen wie Misogynie und Toleranz sowie der klassische Kampf Gut gegen Böse.
Soweit so gut. Nur ist es leider für mich hin und wieder etwas zu lang oder vielleicht wiederholend. So genau kann ich es leider nicht sagen. Es hat mich eben einfach nicht abgeholt und das ist sehr schade, denn ich hatte mich auf ein Wiedersehen mit den Beiden und ihrem Finale schon sehr gefreut.
Versteht mich bitte nicht falsch, ich mag Geschichten, die eben nicht nur heile Welt-Themen haben und vor allem in der Fantasy darf gerne Sozialkritik drin sein, was hier definitiv alles vorhanden ist. Es ist an sich also toll erzählt, jedoch einfach nicht das, was ich für mich als Abschluss dieser Trilogie erwartet oder besser gesagt erhofft hatte.
Es hat mich aber gut unterhalten und mein Leseherz weiß jetzt, wie es mit Malu und William dann endet und somit bin ich in diesem Punkt dann doch recht glücklich.
Aber lasst euch bitte nicht durch meine Meinung vom Lesen abhalten, denn vielleicht catcht es Euch ja wesentlich mehr und ihr werdet das Finale mehr lieben, als ich das tue.
Insgesamt ist die Serie nämlich wirklich toll und kann sie nur empfehlen.