Hanna und Sebastian

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In der Hoffnung, ganz zueinander zu finden, schreiben sich Hanna und Sebastian nach einigen traumhaften Tagen in Rom lange und intensive Briefe. Doch das Leben treibt sie auseinander, und das Schreiben wird zu einem exklusiven Raum, in dem sie ihre L … weiterlesen
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Hanna und Sebastian als eBook epub

Produktdetails

Titel: Hanna und Sebastian
Autor/en: Thomas Klugkist

EAN: 9783406659614
Format:  EPUB
Beck C. H.

4. Februar 2014 - epub eBook - 432 Seiten

Beschreibung

In der Hoffnung, ganz zueinander zu finden, schreiben sich Hanna und Sebastian nach einigen traumhaften Tagen in Rom lange und intensive Briefe. Doch das Leben treibt sie auseinander, und das Schreiben wird zu einem exklusiven Raum, in dem sie ihre Liebe so leidenschaftlich, grenzenlos und wahrheitshungrig leben können wie nirgendwo sonst - und in dem sie einander die Freiheit schenken, die sie dann immer kompromissloser auch in der Wirklichkeit suchen ...
Dieser sinnlich-virtuose Roman, eine außergewöhnliche Liebesgeschichte in Briefen, Mails und SMS und das literarische Debüt von Thomas Klugkist, erzählt von einem rückhaltlosen Liebes- und Beziehungsexperiment und entwirft dabei das Bild einer Generation zwischen Lebensplanung und Grenzüberschreitung, den Verführungen des Körpers und der Transzendenz.

"Der Briefwechsel von Hanna und Sebastian ist wie ein riesiges Aussprechen, ein vollständiges Sich-Ausgießen, wonach jeder Mensch sich sehnt; was hier geschieht, ohne sich zu entehren." (Hermann Kurzke)

Portrait

Thomas Klugkist, geboren 1965, hat seine Dissertation über Thomas Manns "Doktor Faustus" geschrieben, war Ressortleiter und stellvertretender Chefredakteur im Rundfunk, Kommunikationsleiter der Klett Gruppe und Geschäftsführer des Friedrich Berlin Verlags. Er veröffentlichte u.a. den Essayband "49 Fragen und Antworten zu Thomas Mann" (2003). Thomas Klugkist arbeitet heute als freier Autor und Unternehmer im Kulturbereich, er lebt mit seiner Familie in Berlin.

Leseprobe

Teil 2
6. Juni 2006 bis 11. Mai 2007


 

06.06.2006, 19:21

Lieblingshanna?

06.06.2006, 23:14

Liebe Hanna, bist du da? …

07.06.2006, 09:32

Sebastian?!

07.06.2006, 09:36

Ja. Claudia hat mir deine Nummer gegeben. Telefonieren?

07.06.2006, 09:38

Herzlich gern! Heute Mittag? So gegen halb eins?

07.06.2006, 09:41

Passt. Bis dann!

07.06.2006, 09:44

Bis dann! Ich freue mich!

07.06.2006, 09:46

:-) Ich mich auch!

07.06.2006, 09:49

:-))

Von: Hanna Dudenhausen
Gesendet: Mittwoch, 07. Juni 2006 21:57
An: Heilering, Sebastian
Betreff: Wieder beieinander

Mein lang entbehrter Lieblingsmensch,

wie schön das war, endlich wieder deine Stimme zu hören! Mich von deiner Stimme durch den Eppendorfer Park tragen zu lassen, zu kieksen wie ein Backfisch und zu schweben! Ich bin dumm aufgefallen, wie lange nicht mehr. Bald wieder!

Deine Hanna

Von: Sebastian Heilering
Gesendet: Mittwoch, 07. Juni 2006 23:08
An: Dudenhausen, Hanna
Betreff: Re: Wieder beieinander

Meine wohlklingende Einzighanna,

ja, da waren wir beide schier am Platzen. Ich bin noch den ganzen Nachmittag in der Redaktion mit dieser leichtsinnigen, gefährlichen Laune herumgelaufen, fast wie früher Hermann. Sofern ich überhaupt herumgelaufen bin und nicht sitzend und auf meiner Tastatur hackend wie immer die Systemfrage gestellt habe … Aber ich hätte niemanden entlassen, nur umarmt – was schlimm genug ist … Ja, bald wieder, sehr bald! Wir müssen aufhole
n, was geht.

Dein hundemüder, nach Schlaf winselnder Sebastian

Von: Hanna Dudenhausen
Gesendet: Mittwoch, 07. Juni 2006 23:19
An: Heilering, Sebastian
Betreff: Re: Re: Wieder beieinander

Aufholen? Ich hatte das Gefühl, dass wir unmittelbar anschließen konnten! Da gab und gibt es keine Lücke, keinen Bruch, nirgends. Alles andere: Details …

Schlaf gut, mein einsamer Rufer

Von: Sebastian Heilering
Gesendet: Donnerstag, 08. Juni 2006 22:38
An: Dudenhausen, Hanna
Betreff: Re: Re: Re: Wieder beieinander

Die Diskussion hatten wir doch schon einmal. Erinnerst du dich nicht? Das war ja sogar einer der Gründe, warum wir uns damals vor sechzehn Jahren überhaupt für Rom verabredet haben. (Vor fast genau sechs Jahren wandelten wir auf dem Forum über gläsernen Grund und sahen dort unten die Epochen funkeln! …) Wir sprachen an der Isar über Freundschaft, und ich sagte, dass man Freundschaften pflegen müsse, dass überhaupt menschliche Beziehungen Arbeit seien, Aufmerksamkeit und Zuwendung. Dass es freundschaftlich darum gehe, nicht nur füreinander da zu sein, sondern füreinander etwas zu tun. Und du fandest das kleingläubig und kleinkrämerisch, meintest, Freundschaft sei kein Werk, sondern ein Wert. Und wenn der sich gleich verliere, nur weil man nicht täglich an ihm herumputze und -wienere, dann sei es eben von vornherein nichts mit ihm gewesen. Das sei bei uns ja wohl anders. Wir könnten uns aus den Augen verlieren, könnten uns zehn Jahre nicht sehen, und danach sei alles wie immer … So ist das überhaupt erst entstanden, wenn ich mich nicht täusche. Und ich finde immer noch, dass etwas Entscheidendes fehlt, wenn man immer nur auf das achtet, was brav im
gemachten Bilde bleibt, und dafür umso weniger auf das, was sich störend davon unterscheidet … – weil eben nicht nur wir die Welt, sondern die Welt vor allem uns verändert.

Davon abgesehen, hast du natürlich recht: Ich erkenne dich auch ohne jedes Zögern, ohne jede Verzögerung wieder. Deine Stimme, dein schnelles, munteres, akkurates Sprechen, deine kurz eingeworfenen Bosheiten und plötzlichen Heiterkeitsausbrüche, die genutzte Bandbreite von ganz tief bis ganz hoch und wieder zurück, das klang gleich alles sehr vertraut und schön: Ich habe die halbe Stunde mit dir in jeder Minute genossen. Aber bevor ich mir jede Chance nehme, neue Erfahrungen mit dir zu machen, und alles im Bekannten unterbringe, muss ich mehr von dir hören oder lesen … Details, natürlich. Aber doch sehr wichtige. Und kommt es im Leben nicht zunehmend auf die Details an?

Herzlich, immer noch dein Sebastian

Von: Hanna Dudenhausen
Gesendet: Donnerstag, 08. Juni 2006 23:57
An: Heilering, Sebastian
Betreff: Re: Re: Re: Re: Wieder beieinander

Mein Dauersebastian,

du hast so recht! Auch wenn ich es herzlos finde und beinahe taktlos – nach kaum sechzehn Jahren schon wieder! –, meinem Vertrauen in unsere Ewigkeit die widerborstige Wirklichkeit in den Weg zu legen … Siehst du, da fange ich sogar an zu stabreimen, es fehlt nicht viel, dass ich stottere! … Hast du es darauf abgesehen? …

Was möchtest du denn wissen? Von unserem Hamburger Wohnen und Leben habe ich dir erzählt … Willst du noch mehr von meinem glücklich errungenen Facharzt, von Joachims Business-Plattform oder von unserem kinderlosen Luxus an der Elbe? … Das ist gar nicht aufregend, sondern im Gegenteil sehr langweilig! Aber ich werde mir redlich Mühe geben! So viel, wie nur
irgend nötig ist, dir das Fremdeln wieder abzugewöhnen!

Ich kann dir gar nicht sagen, wie froh ich bin, dass wir uns wiederhaben.

Gute Nacht!

Deine gutwillige, willfährige Hanna

Von: Sebastian Heilering
Gesendet: Freitag, 09. Juni 2006 15:03
An: Dudenhausen, Hanna
Betreff: Re: Re: Re: Re: Re: Wieder beieinander

Meine herzallerliebste Hanna,

wer will denn, um Gottes willen, dass du willfährig oder auch nur gutwillig bist? … Sag mir bloß eins, wenn ich dich um etwas bitten darf: Warum hast du mir nie deine Adresse geschickt?

Herzliche Grüße aus den Randbezirken der weltweiten Vertrauenskrise, den Logen hoch über Abu Ghuraib,

dein Sebastian

Von: Hanna Dudenhausen
Gesendet: Freitag, 09. Juni 2006 21:12
An: Heilering, Sebastian
Betreff: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Wieder beieinander

Ja, das sollst du natürlich wissen, ich habe mir das schon mehrmals zurechtgelegt und umeinandergeschoben, obwohl mir das Sprechen immer noch schwerfällt. Schreiben geht. Und es ist auch schnell erzählt. Ich hatte damals einfach das Gefühl, alles hinter mir lassen zu müssen, was mich an ihn – ich mag immer noch nicht seinen Namen nennen – irgendwie erinnert. Vielleicht auch, weil er mich damals an noch viel ältere und schwerere Sachen erinnert hat. Das war, habe ich irgendwann gedacht, wie eine hübsche, filigrane Kette, an der ein Seil hängt, an dem ein kräftiges Tau hängt, an dessen Ende ein Anker befestigt ist, den ich nicht heben kann … Und nachdem ich mich noch mit seinem Vater getroffen hatte – der mir in seinem abscheulich gedämpften Tonfall verziehen hat … und der mich auf meine etwas ungehaltene, nein gezischelte Rückfrage Si
e mir?
Wofür denn bitteschön? bei demonstrativer Unterdrückung moralischer Missbilligung und tätschelnd ermutigt hat, es werde Zeit brauchen, nichts weiter als Zeit … Nachdem ich also noch diesen Heuchler und sanften Henker genossen und verabschiedet hatte, konnte ich einige Monate gar keine Berührungen mehr ertragen. Ganz buchstäblich, meine Haut tat weh, wenn ein anderer darüberstrich. Manchmal hatte ich das Gefühl, sie ließe sich in schmalen, verbrannten Streifen abziehen, ich selbst musste mich hart anfassen. Joachim brauchte viel Geduld für mich. Und auch zu dir hätte ich damals keinen Kontakt haben können, auch das Schreiben war physisch geworden, mehr, als ich ertragen konnte. Und später wusste ich nicht, wie ich es hätte anfangen sollen. Verstehst du das? Ich hatte dich so sehr enttäuscht, so lang und ungebührlich versetzt, vielleicht sogar verletzt … Ich hatte jedenfalls kein Recht mehr, auf dich zuzugehen, mich plötzlich nach so langer Zeit zu melden … Und warum dann gerade nach fünfzehn Monaten oder dreiundzwanzig oder achtunddreißig, was hätte ich vorweisen können, wovon hätte ich sagen können, dass es sich genau jetzt geändert habe, weswegen es genau jetzt wieder gehe, was für Erwartungen hätte ich guten Gefühls wecken können? Ich wusste ja auch gar nicht, auf was für eine Gefühlslage ich bei dir gestoßen und ob es für mich selbst nicht eine Überforderung gewesen wäre, sodass ich dann gegebenenfalls hätte sagen sollen, entschuldige bitte, vergessen wir’s, das Ganze ist mir doch zuviel, ein Anker hängt an jedem Wort? …

Aber jetzt weiß ich in der Tat, dass es geht, die kleine halbe Stunde im Park hat mir gutgetan,...


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