Der Flussring verwandelt Materie in Wasser. Für Menschen in ausgetrockneten Regionen bedeutet er, dass sie bleiben können. Doch als in einem Camp nach der Inbetriebnahme eines veränderten Geräts Menschen erkranken und ein Kind stirbt, geraten die Verantwortlichen unter Druck. War es Manipulation? Ein technischer Fehler? Während die Ursache ungeklärt bleibt, verschwindet eine weitere funktionsfähige Einheit. Milo Ferenc sucht nach den Schwachstellen einer Technologie, auf die immer mehr Menschen angewiesen sind. Elodie Marsan versucht, die Versorgung und eine zerstrittene Allianz zusammenzuhalten. Die Journalistin Clara Mendel verfolgt gefälschte Angebote und widersprüchliche Berichte. Ihre Fragen führen sie auch zu Menschen, die etwas anderes im Wasser suchen als Hilfe gegen den Durst. Auf Eidolon untersucht Alina Vargen Proben, deren Verhalten sich nicht vollständig erklären lässt. Erste Versuche deuten darauf hin, dass eine frühere Anregung Spuren hinterlassen kann. Die Forscher prüfen noch, was ihre Messungen bedeuten, als gekürzte Laboraufnahmen bereits als Beweis für lebendiges Wasser verbreitet werden. Gemeinschaften entstehen, Händler verkaufen vermeintliche Forschungsproben, Regierungen misstrauen fremden Lieferungen. Dann wird eine Forschungsstation angegriffen. Echtes Echo-Wasser gelangt in unbekannte Hände. Im dritten Band von **Torus Aquaeternum** müssen Alina, Milo und Marsan Entscheidungen treffen, deren Folgen weit über ihre Labore hinausreichen. Jede neue Erkenntnis verändert den Streit um das Wasser. Und zwischen den auffälligen Messungen zeichnet sich eine weitere Spur ab, deren Ursprung niemand kennt.