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Hochspannender History-Roman über zwei starke Frauen.
Lassen Sie sich von Ulrike Schweikert zurück in ein
dunkles Zeitalter entführen. Gekonnt fängt sie die
extremen und brutalen Verhältnisse des Mittelalters ein
und bietet den LeserInnen somit ein erschreckend
authentisches Bild der damaligen Zeit. 'Die Herrin der
Burg' thematisiert insbesondere die Stellung sowie
eingeschränkten Rechte der Frauen anhand von zwei
Schicksalen, die Sie berühren werden. Ein
schonungsloses, aber brillant konstruiertes Werk, das
bis zur letzten Seite fasziniert.
Um einer Gräfin zu dienen, reist die junge Adelige Tilia
von Wehrstein gemeinsam mit ihrer Halbschwester zur Burg
Zollern. Doch innerhalb der so friedlich scheinenden
Burggesellschaft herrschen Eifersucht, Habgier und
hinterhältige Machtkämpfe, sodass es Tilia eine Menge
Mut abverlangt, sich in dieser rauen Welt zu behaupten...
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Burg Wehrstein im 13. Jahrhundert:
Tilia bekommt von ihrem Vater einen heiklen Auftrag. Sie soll auf die Burg der Zollern reisen, um der Tochter des dort ansässigen Grafen zu dienen. Begleitet wird sie von der unfreien Magd Gret, die für sie wie eine Schwester ist. Tilia wird bald klar, dass sie auf der Burg mehr als unerwünscht ist - und dass die Gräfin ein düsteres Geheimnis umgibt.
Inmitten von Intrigen und Missgunst, Eifersucht und roher Gewalt muss die junge Frau lernen, sich zu behaupten.