Geheimnisvolle Suche im Kloster
Auch auf meiner Sardinienleseliste befindet sich das Erstlingswerk von Valenta Cebeni mit dem verheißungsvollen Titel " Die Zitronenschwestern", das mich sofort in seinen Bann zieht.Die Geschichte startet mit zwei jungen Mädchen, die sich in einem Kloster angefreundet haben und fährt dann gekonnt mit einer weiteren Frau fort, die auf der Suche nach sich selbst ist. Elettra. so heißt die Protagonistin, ist weiters auf der Suche nach dem Geheimnis ihrer Mutter Edda, die im Koma liegt. Sie kommt daher auf die Isola del Titano und stößt auf eine Mauet des Schweigens in einem halbverfallenem Kloster. Dafür findet sie viele Freundinnen und mit viel Geduld schafft sie es das Geheimnis ihrer Mutter zu lüften, die an diesem Ort als Bäckerin tätig war. Anfangs widerwillig, aber später mit zunehmender Begeisterung beginnt Elettra zu backen und kommt dabei nicht nur ihrer Mutter näher, sondern auch Lea, die im Kloster eine kleine Frauengemeinschaft gegründet hat. Mit Ihrem Elan und ihren Ideen schafft es Elettra trotz vieler Widrigkeiten, die von der ansässigen Bevölkerung und dem Bürgermeister ausgehen, das Kloster vor dem endgültigen Verfall zu retten. Welche Rolle dabei der Maler Adrian spielt und ob Elettra es wagen kann, ihr Herz zu verschenken, wird spannend bis zum Schluss mit einem Hauch an Mystery geschildert.Der Roman besticht durch glaubhafte Personenbeschreibungen, einen flotten Schreibstil und einem großen Spannungsbogen, der durch viele Twists gekonnt aufrecht erhalten wird. Es ist eine leichte Sommerlektüre, die.mit vielen italienischen Rezepten versehen ist und daher auch Lust zum Backen macht.