Mein erstes Buch der Autorin Veronika Bauer, "Wer verderben sät", zeigt uns, wie gefährlich es ist, die menschliche Psyche zu verändern, wenn man nicht mehr weiß, was wirklich wahr ist.Zuerst aber kurz zur Geschichte:Elza ist eine ungarische Lesehelferin in Österreich. Sie ist mit dem Bauern Johan verheiratet, bis dieser eines Morgens tot im Bett aufgefunden wird.Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut, und man hat das Buch sehr schnell durch. Dafür sorgen auch die kurzen Kapitel. Die Spannung bleibt immer auf einem gleichbleibenden Niveau, nur am Ende geht es natürlich ordentlich nach oben.Allerdings hätte die Spannung ruhig zwischendurch mal zunehmen können. Ich glaube aber, das liegt auch daran, dass der Anfang so kalt beschrieben wird, so emotionslos finde ich.¿ Das legt sich zwar nach einer ganzen Weile, hat für mich die Spannung aber manchmal gedämpft.¿Die Handlungsstränge sind dadurch auch am Anfang etwas nicht nachvollziehbar. Aber auch das legt sich zum Ende hin zum Glück.¿ Ansonsten sind die Protagonisten aber sehr cool.¿Es ist auf jeden Fall ein guter und unterhaltsamer Thriller für zwischendurch.¿