
Ich bin hergekommen, um mich so zu betrinken, dass ich den Verrat vergesse, der mir wie eine Strafe immer wieder vor Augen läuft.
Noch ein Shot.
Noch eine Lüge, die ich mir erzähle: Mir geht's gut.
Doch dann legt sich eine Hand um meine Taille fest, besitzergreifend und eine Stimme an meinem Ohr setzt meine Wirbelsäule in Brand.
Ein Fremder stellt sich zwischen mich und die Gefahr, als wäre er dafür gemacht. Als hätte er das tausendmal getan. Als wäre mich zu schützen kein Entschluss. . . sondern Instinkt.
Ich sollte gehen.
Ich sollte mich an jeden Grund erinnern, warum das falsch ist.
Stattdessen lasse ich zu, dass er mich an einen stillen Ort bringt. Privat. Abgeschirmt. Dorthin, wo niemand sieht, wie ich zerbreche.
Er gibt mir eine Warnung, kein Versprechen:
Wenn ich ihn berühre. . . wird er nicht aufhören.
Und ich tue es trotzdem.
Weil ich nichts Sanftes will.
Nichts Sicheres.
Ich will vergessen, dass mein Ex überhaupt existiert.
Doch Rache hat Zähne. Und Konsequenzen.
Was als eine einzige, dumme Nacht beginnt, wird zu etwas Dunklerem zu einer Obsession, die sich anfühlt wie Käfig und Zuflucht zugleich. Eine Gier, die nicht endet, wenn die Laken kalt werden.
Er sagt, es kann nur diese Nacht sein.
Ich habe jetzt schon Angst, dass es das nicht wird.
Denn nach ihm. . .
gibt es nichts.
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