
Dieses Buch verbindet bildungstheoretische Perspektiven auf Subjektivität und Urteilskraft mit aktuellen Befunden der KI-Forschung und ordnet technologische Entwicklungen in größere pädagogische, gesellschaftliche und normative Zusammenhänge ein. Die Autoren analysieren die Bedingungen, unter denen KI Bildungsprozesse erweitert, begrenzt oder verändert. Denn ob KI zu Empowerment oder Deskilling beiträgt, ist weniger eine Eigenschaft der Technologie als eine Frage ihrer didaktischen, institutionellen und gesellschaftlichen Einbettung. Die Zukunft der Hochschulbildung entscheidet sich daran, wie technologische Innovationen gestaltet werden, damit sie die grundlegenden Ziele wissenschaftlicher Bildung stärken: Selbsttätigkeit, Reflexivität, Urteilskraft und die Fähigkeit zur selbstbestimmten Orientierung in einer komplexen Welt.
Inhaltsverzeichnis
Hinführung: Warum Bildung und KI heute neu verhandelt werden müssen. - Bildungsbegriff und Subjektivität im digitalen Zeitalter. - Empirische Forschung zu KI in Lern- und Bildungsprozessen. - Chancen von KI für Bildung: Entlastung, Öffnung, Ermöglichung. - Risiken und Grenzen: Deskilling, Fremdsteuerung und Verschiebung pädagogischer Rollen. - Didaktische und bildungspolitische Konsequenzen. - Fazit: KI als Anlass zur Rückbesinnung auf den Kern von Bildung.
Es wurden noch keine Bewertungen abgegeben. Schreiben Sie die erste Bewertung zu "Bildung und Künstliche Intelligenz - Die Neuvermessung des Lernens" und helfen Sie damit anderen bei der Kaufentscheidung.