Jeder weiß heute, worin die größte Bedrohung der Menschheit liegt: in der ökonomisch verursachten und technisch beschleunigten Verwüstung der Artenvielfalt und dem damit einhergehenden ökologischen Klimawandel. Die digitale Transformation konfrontiert uns mit einer vergleichbaren Bedrohung: mit der ökonomisch verursachten und technisch beschleunigten Verwüstung geistiger Vielfalt und dem damit einhergehenden spirituellen Klimawandel. Hoff zeigt, dass diese Herausforderung eine radikale Revision der anthropologischen Hintergrundannahmen erfordert, die unser humanistisch ausgedünntes Menschenbild im Gefolge der frühen Neuzeit als zukunftsweisend erscheinen ließen. Die Würde des Menschen hängt am Faden spiritueller Selbstechnologien, die unseren Sinn für das Heilige wieder lebendig werden lassen.
Johannes Hoff, geb. 1962, Dr. theol. , nach Lehr- und Forschungstätigkeiten in Tübingen, London, Wales sowie in Cambridge und Durham seit 2020 Professor für Dogmatik am Institut für Systematische Theologie der Universität Innsbruck.
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