
Wie Schulformwechsel in der Familie verhandelt werden und wie diese Verhandlung eine Dynamik befördert, die nach einem Ab- oder Umstieg im Bildungssystem einen Aufstieg ermöglicht, untersucht diese Studie fallrekonstruktiv. Anhand zweier Fallstudien werden
familiale Idealisierungen und Krisengeschichten
sowie ein
verstärkter Selbstbezug
in der Adoleszenz als Beitrag für die Genese von
Wehrhaftigkeit
gegenüber problematischen schulischen Adressierungen herausgearbeitet. Die Krisenhaftigkeit eines Schulformwechsels wird dabei auf eine
narzisstische Kränkung
zurückgeführt und im
Spannungsfeld von Ideal- und Realselbst
verortet.
Inhaltsverzeichnis
Qualitativ-rekonstruktive Familien-, Adoleszenz- und Schülerbiografieforschung. - Krisen- und Adoleszenztheorie. - Fallstudie zur Bedeutung familialer Interaktion. - Bedeutung der Schule für Adoleszente.
Es wurden noch keine Bewertungen abgegeben. Schreiben Sie die erste Bewertung zu "Bildungsbiografische Diskontinuitäten" und helfen Sie damit anderen bei der Kaufentscheidung.