
Dieses essential zeigt, wie Metallschrott in der Europäischen Union zunehmend mit Rohstoffsicherheit und industrieller Resilienz verknüpft wird. Es erklärt, wie dadurch politische Eingriffe in den Handel mit Aluminium-, Kupfer-, Stahl- und weiteren Schrotten vorbereitet und legitimiert werden, obwohl das Ausmaß möglicher Knappheiten sowie die Bedeutung von Materialqualitäten und europäischen Verarbeitungskapazitäten empirisch nur unvollständig geklärt sind. Der Band richtet sich an Entscheidungsträger*innen in Politik, Verwaltung und Verbänden, Fach- und Führungskräfte der Recycling- und Metallwirtschaft sowie Forschende und Studierende der Europa-, Wirtschafts-, Rohstoff-, Sicherheits- und Umweltpolitik.
Inhaltsverzeichnis
Warum Metallschrott zur Sicherheitsfrage wird. - Versicherheitlichung ohne Ausnahmezustand: Der analytische Rahmen. - Wie politischer Wandel und die Anfälligkeit für Exportmaßnahmen untersucht werden. - Historische Genese: Exportlenkung kehrt in neuer Sicherheitslogik zurück. - Konfliktlinien: Die Position zum Stoffstrom bestimmt die Koalitionen. - Von der politischen Deutung zur Steuerung: Versicherheitlichung wird institutionell wirksam. - Politische Verdichtung bestimmt die Anfälligkeit für Exportmaßnahmen. - Politische Verdichtung macht ausgewählte Metallschrottströme zur Sicherheitsfrage.
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