
Wohnen ist weit mehr als ein Dach über dem Kopf: Es ist eine kulturelle Praxis, in der sich Vorstellungen von Zugehörigkeit, Sicherheit und Zukunft materialisieren. Die Beiträger*innen aus Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaft, Philosophie, Architekturtheorie und Linguistik erkunden Wohnen als kulturelles Aushandlungsfeld, Krisenphänomen und utopisches Experiment. Von den Zimmern der Brüder Grimm über Le Corbusiers Orientreise und DDR-Wendenarrative bis hin zu Videospielen über Obdachlosigkeit, Van-Life und Chat-Kommunikation eröffnet der Band neue Perspektiven auf vielfältige Wohnpraktiken. So entsteht ein historisch fundierter Blick auf das Wohnen als politische, ästhetische und affektive Praxis der Gegenwart.
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