Trotz Psychiatrieaufenthalt und Haftstrafen wird Rudolf Ditzen (1893 1947) unter dem Pseudonym Hans Fallada weltbekannt. Vor allem der Autor von Romanen, die den Alltag der "kleinen Leute" darstellen, aber auch der spätexpressionistische Dichter, Kulturpublizist und Filmkritiker Fallada steht für kulturelle Kontinuitäten von der Weimarer Republik über das "Dritte Reich" bis in die frühe Nachkriegszeit.
Inhaltsverzeichnis
- Hans Fallada: Ernest Hemingway oder Woran liegt es?
- Carsten Gansel: Vor dem Durchbruch. Vom nachexpressionistischen Roman "Der junge Goedeschal" (1920) zur avantgardistischen Novelle "Die Kuh, der Schuh, dann du" (1929)
- Karl Prümm: Selbstfindung im Vorraum des Romans. Hans Falladas Kulturpublizistik und Filmkritik für den "General-Anzeiger" in Neumünster (1928 1930)
- Stefan Knüppel: "Auch ein Kritiker kann nicht gerecht sein". Hans Fallada als Publizist und Literaturkritiker
- Michael Töteberg: "Beim Film weiß man nie". Ein Autor scheitert an der Filmindustrie
- Walter Delabar: In der Hölle. Männliche Modernisierungsverlierer in den Romanen Hans Falladas
- Daniel Lutz: Bewährung in der Krise. Hans Falladas "Wolf unter Wölfen" und die moderate Moderne während des "Dritten Reichs"
- Norman Ächtler: "Ein gemäßigter Pessimist". Falladas gesellschaftskritische Texte der 1940er Jahre
- Gustav Frank / Stefan Scherer: Mikrodramatik der unscheinbaren Dinge. Falladas soziologischer Blick als Bedingung für Weltbestseller
- Reinhard Zachau: Die Rezeption von Falladas Werk: vom Feuilleton zur Literaturwissenschaft
- Kristina Kapitel: Chronik Hans Fallada
- Notizen