SPANNENDE UND UNTERHALTSAME FORTSETZUNG...Nach seinem ersten Fall als Geisterhelfer, dachte Leo eigentlich, er hätte das Gruseln verlernt. Doch die dampfende Geisterdame, die aus dem Nichts vor ihm auftaucht, schlägt alle Rekorde. Zum Glück scheint sie harmlos zu sein, denn sie bittet Leo und Antonia ganz höflich darum, ihren Hund Rex zu finden, der noch unter den Lebenden weilt. Die beiden stimmen sofort zu, denn ein lebendiger Hund erscheint zur Abwechslung nicht allzu gruselig. Doch die Spur ist nicht so einfach nachzuverfolgen. Und das ist nicht alles: Leo hat ein bisschen zu dick aufgetragen und noch einen weiteren Fall samt gruseligem Nachteinsatz an der Backe. Nur gut, dass Antonia an seiner Seite ist, denn zu zweit gruselt man sich bekanntlich weniger! (Verlagsbeschreibung)Dieses Mal bekommen Leo und Antonia es gleich mit zwei Aufträgen zu tun. Eine Geisterdame erschreckt Leo zu Tode, stellt sich dann aber als harmlos heraus. Sie ist allerdings verzweifelt, denn sie kann ihren Hund Rex einfach nicht finden - bevor nicht klar ist, dass es ihm gut geht, wird sie ein Geist bleiben müssen. Kein leichter Auftrag, denn Rex könnte überall in der Stadt sein, und es gibt niemanden, der den Kindern sagen könnte, wie der Hund überhaupt ausschaut. Der zweite Auftrag ist dann noch um einiges aufregender. Zum einen, weil plötzlich das hübscheste Mädchen der Schule, Shirin-Estelle, Leo anspricht und ihn um seine Hilfe bittet. Zum anderen, weil es in ihrem Fall um einen wahrhaftigen Poltergeist geht, der sie und das Haus, in dem sie leben, heimsucht. Shirin-Estelle verhält sich ihrem Namen entsprechend reichlich versnobt und selbstgefällig, verändert ihr Verhalten allerdings im Verlauf deutlich, so dass auch Antonia, die zunächst "not amused" war, sich zur Geisterjagd bereiterklärt. Zum Glück! Denn der Auftrag ist so kniffelig, dass jede Hilfe willkommen ist. An der Sache mit dem Hund ist Antonia deutlich interessierter, denn eigentlich wünscht sie sich schon lange einen als Haustier. Und bei der Suche nach Rex stößt sie in einem Tierheim auf genau ihren Seelenhund. Dumm nur, dass ihre Eltern nichts davon wissen wollen. Ein nettes Kinder-Grusel-Buch hat Tina Blase da erneut geschrieben. Leo ist nach wie vor nicht der Mutigste, wächst aber zuweilen unerwartet über sich hinaus. Und Antonia in ihrer verschrobenen Art merkt auch, dass man zuweilen gut daran tut, anderen zu vertrauen und ihnen womöglich auch eine zweite Chance zu geben. Jede:r kann sich hier mit den eigenen Stärken einbringen und sich selbst auch mal Schwächen zugestehen. Freundschaft, Mut und Zusammenhalt sind einige der Themen, die hier wie nebenher mit einfließen. Julian Greis liest auch diesmal wieder die ungekürzte Hörbuchausgabe (3 Stunden und 30 Minuten) angenehm und gut betont. Der Altersempfehlung des Verlags (8-10 Jahre) würde ich zustimmen.Ein spannende und unterhaltsame Fortsetzung!© Parden