Hörbuch / Laufzeit 7:46h. Gut gelesen von Dietmar Bär* * *Erwin Düsedieker lebt alleine mit seiner Ermittlungsente Lothar (Laufente, leuchtet im Dunkeln) im ehemaligen Pfarrhaus am Rande von Verslo - Bramschebek. Jetzt ist das Haus eine Wache + Erwin der Dorfpolizist. Von der Dorfgemeinde wird er allerdings nicht ernst genommen + (fast) alle halten ihr für einen großen Trottel. Bei seiner (späteren) Ermittlung ist es von großem Vorteil, dass auf dem Dachboden noch immer die Unterlagen der Gegend lagern. Taufen, Hochzeiten, Geburten + Todesdaten. Erwin hat auf alles Zugriff. Seine (heimlichen) Hobbys sind Lesen + in seiner Luxuswanne mit viel Schaum baden. Und er geht überall zu Fuß hin. Meistens mit Lothar im Schlepptau.Als auf einem nahen Hof alte (weibliche) Knochen gefunden werden und dann noch Anni aus dem Kramladen verstirbt, kurz nachdem Erwin dort eingekauft hatte, kommt ihm einiges komisch vor + er geht der Sache nach. Da in einem Dorf die Dynamik eine andere ist, jeder jeden kennt muss er vorsichtig sein. Trotzdem sieht er ganz gefährlichen Zeiten entgegen, als er auf "des Teufels 9" stößt. Denn nun geht es um die Vergangenheit. Um gegen 1930 Geborene. Um eine verschwundene Lehrerin + um eine Gruppe, die den Krieg gerne gewonnen hätten + noch immer aktiv sind.* * *Eine andere Art von Krimi mit anderer Rhetorik, viel komischen Humor + einigen Unikaten unter den Romanfiguren. Arno, ein Nachbar, war dabei mein Liebling. Und natürlich Lothar, die Ente. ;o) Schwer verdaulich waren allerdings die vielen skurrilen Namen. zum B. : Frieder Hackmack, Luise Quaternack, Otto Blothevgel, Günther Mickenbecker, Wilma Ledderhase und und und.Trotzdem gibt es von mir 4/5 Sterne für eine tolle Geschichte mit einem Anti-Held.