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Produktbild: Virata | Stefan Zweig
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Virata

Die Augen des ewigen Bruders

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"Dieses ist die Geschichte Viratas, den sein Volk rühmte mit den vier Namen der Tugend, von dem aber nicht geschrieben ist in den Chroniken der Herrscher noch in den Büchern der Weisen und dessen Andenken die Menschen vergaßen." Mit diesen Worten lässt Stefan Zweig seine indische Legende, in der die Wandlung eines angesehenen Kriegsführers zum untersten Knecht schildert, beginnen.

Virata, der einst in einer Schlacht unwissentlich seinen eigenen Bruder erschlug, macht sich auf die Suche nach einem gerechten Leben ohne Schuld und muss bitterlich erkennen, dass er mit jeder seiner Handlungen auf das Leben seiner Mitmenschen Einfluss nimmt und er daher auch die Verantwortung für das Schicksal dieser Menschen übernehmen muss.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
14. November 2019
Sprache
deutsch
Untertitel
Die Augen des ewigen Bruders. Laufzeit ca. 105 Minuten. Dateigröße in MByte: 68.
Ausgabe
Gekürzt
Dateigröße
68,44 MB
Laufzeit
105 Minuten
Autor/Autorin
Stefan Zweig
Sprecher/Sprecherin
Jan Koester
Verlag/Hersteller
Family Sharing
Ja
Produktart
MP3 format
Dateiformat
MP3
Audioinhalt
Hörbuch
GTIN
9783863523558

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Von Ramona Miersch am 03.10.2022

Das Gefühl der Schuld bis zum Lebensende.

Der Krieger und "Blitz des Schwertes" Virata, wurde bis zu seinem Lebensende von Schuld verfolgt. Durch einen Verrat, als sein Bruder zu den Feinden übergetreten war und Virata ihn in der Dunkelheit der Nacht tötete, konnte er die Augen des Bruders sein Leben lang nicht vergessen. Es prägte sich in seine Seele ein. Von da an war er Richter und kein Krieger mehr. Eines Tages verfolgten ihn Zweifel an seiner Rechtssprechung und er ließ sich selbst Geißeln. Einen Mond lang hatte er Zeit zum Nachdenken. Er war von da an nur ein Berater. Durch einen Zwischenfall fühlte er sich wieder schuldig und verließ seine Familie und wurde Eremit. Er wollte als Schuldloser leben. Das gelang ihm nicht wirklich. Alles was ihm widerfuhr bezog er auf sich. Immer fühlte er sich schuldig. Am Ende fühlte er sich mit den Hunden des königlichen Hofes so sehr verbunden und glücklich, weil nur sie ihn verstanden. Eine beeindruckende tiefsinnige Geschichte. Die Sprecherstimme und die musikalische Umrahmung passten perfekt.
Stefan Zweig: Virata bei hugendubel.de