Ich vergebe für dieses Buch knappe vier Sterne, da ich einerseits nicht aufhören konnte zu lesen, andererseits aber von Anfang an Probleme mit dem Buch hatte. Stellenweise war es mir zu schnell, andererseits war es mir teilweise aber auch etwas zu langatmig. Selten hat mich ein Buch so zwiegespalten zurückgelassen. Allerdings muss ich sagen, dass mich der Schreibstil und die Welt an sich von Anfang an gefesselt haben. Da es sich um ein Debüt handelt und die Reihe insgesamt sieben oder sogar acht Bände umfassen soll, kann ich es verstehen, dass nicht alles im ersten Band ausgebreitet wird. Ich kann es verstehen, dass man nicht alles im ersten Band raushauen möchte. Ich bin auch eigentlich kein Fan von Slow Burn aber wenn es so viele Bände habt eine Reihe finde ich kann man sich schon ein bisschen Zeit lassen mit den Emotionen mit der love Story und auch mit den Freundschaften. ich bin zwar voll der Instalove-Typ, aber es muss zumindest nachvollziehbar sein. Es muss nicht immer emotionale Tiefe haben, aber eine körperliche Anziehung oder die emotionale Ebene sollte zumindest nachvollziehbar sein. Hier war es aber nicht nur bei der Beziehung, sondern bei allen Charakteren so, dass sie sich entweder von Anfang an verstanden haben oder sich geliebt haben oder sich anziehend fanden oder eben nicht. Das war für mich schwierig, weil eine Protagonistin, die ihr Leben lang alleine war und keine Freunde hatte, auf einmal innerhalb von ein paar Sekunden Leute zu ihren besten Freunden auserkoren hat. Das war für mich nicht nachvollziehbar. Ich hatte jedoch von Anfang an eine massive Lust auf dieses Buch und die Seiten flogen nur so dahin. Aber die ganze Zeit über hatte ich das Gefühl, dass mir der gewisse Kick fehlt.