Inhalt siehe Klappentext.
Das Titelbild passt sehr gut zu den anderen Hör-/Büchern, Alea und Cassaras, Wasser, Rotalgen (nur den Regen vom Titel habe ich im 11 Stunden langen Hörbuch vermisst). Ich bevorzuge die 1,5-fache Geschwindigkeit, dann kommen Geschichte und Stimme von Sprecherin Laura Maire für mich perfekt zur Geltung.
In diesem 5. Teil dreht sich das Thema, seit der Ölkatastrophe aus Band 4, weiter um Umweltschutz- und -Verschmutzung, an der jeder von uns beteiligt ist. Ben wird richtig aggressiv, wenn es um den Umweltschutz geht, das Thema geht ihm sehr nahe.
Außerdem geht es immer noch um Doktor Orion, der vor 11 Jahren den Virus im Meer ausgesetzt hat und um die Meerkinder, die deswegen nicht mehr ins Wasser dürfen und von Alea nach einem geheimen Großaufruf darüber aufgeklärt werden.
Die Historie der Meerwelt ist sehr umfangreich, die vielen Namen, Stämme, etc. können zeitweise überfordern. Alea und Lennox scheinen mit diesen Informationen gut klar zu kommen.
Als Tess ihren Freunden von ihren familiären Umständen erzählt, fliegen zunächst die Fetzen, aber jetzt ist das Geheimnis nach 5 Bänden gelöst und die Wahrheit und Freundschaft überwiegt. Mich irritiert, dass sowohl Tess Eltern als auch Aleas Mutter keine einfachen oder normalen Jobs haben, sondern, Richterin, Forscherin bzw. bei Europol sind, irgendwie etwas abgehoben, finde ich.
Den Kobold Franklin finde ich süß, McDonnahall jedoch ist gewöhnungsbedürftig, er flucht mir zu viel, das klingt einerseits albern, andererseits unsicher. Im Großen und Ganzen scheint er aber ok zu sein. Ich bin immer wieder fasziniert von all den Wesen, die Tanya Stewner für die Meermädchensaga erschaffen hat, hier sind mir neu die Wribbels und viele mehr begegnet.
Es ist gleichzeitig schön und traurig, als Alea endlich ihre leibliche Mutter Nelani trifft, dabei über ihre Herkunft und auch über ihre Schwester Anthea erfährt und wie alles kam. Die zarte Bindung zwischen Mutter und Tochter ist zu spüren, das ist ergreifend und ich finde es wunderbar, wie Nelani ihr Meermenschenwissen an Alea weitergibt und wie die beiden eine gemeinsame Zukunft ins Auge fassen.
Es ist spannend, gefährlich und aufregend zu hören, wie die Cru und Nelani gegen die Darkoner kämpfen müssen, die wie aus dem Nichts auftauchen, definitiv von Orion geschickt. Dieser selbstverliebte Mann steckt voller übler Überraschungen, die man nicht braucht. Beim Hören denkt man nicht, dass es sich bei der Alpha Cru um Kinder und Jugendliche handelt. Sie erleben so viel, auch Gefährliches, das muss man erst mal verarbeiten, das kann doch nicht wahr sein. Kann man orion nicht wegen Missbrauch jeglicher Art zur Rechenschaft ziehen? Aber wer würde den Teenagern glauben, wenn keiner von den Meermenschen weiß und wissen darf? Und dann dieser fiese Cliffhanger, wie gemein ist das denn? Ich gebe für das Meerweltabenteuer, welches ich zusätzlich zum Hören auch im eBook verfolgt habe, 5 Sterne. Das Lied zu Beginn und am Ende passt wirklich gut.