Ganz ehrlich: Jede Stadt sollte ein Delaneys Books & Brews haben.
Dieses Café ist ein Ort voller Herzlichkeit, selbstgemachter Leckereien und einer Atmosphäre, in der man sich sofort zuhause fühlt. Für Quinn bedeutet das Delaneys alles. Beim Hören hat sie mich gleich mit ihrer natürlichen Art ansteckt.
Als sie plötzlich ein Schreiben erhält, das ihr den Boden unter den Füßen wegzieht, sitzt der Schock groß. Doch kampflos wird Quinn ihr geliebtes Café ganz sicher nicht aufgeben. Gemeinsam mit ihren Helfern setzt sie alles daran, Delaneys zu retten und jetzt steht im Vordergrund den angekündigten Besuch des CEOs zu punkten. Lucas wiederum möchte sich selbst ein Bild von seinem Projekt machen und fliegt kurzerhand nach Toronto. Er hatte vieles erwartet aber definitiv nicht das, was ihn dort tatsächlich erwartet. Am Ende findet er weit mehr, als er gesucht hat.
Ich sage euch gleich: Zuckerguss sehe ich jetzt mit ganz anderen Augen.
Die gesamte Story strahlt voller Gemütlichkeit, steckt voller Emotionen und wird durch vielen durchdachten Nebencharaktere (wie z.B. Quinns Großmutter) perfekt ergänzt. Für mich war es die volle Portion Winterromance. Durch die wechselnden Perspektiven konnte ich mich sowohl in Quinn als auch in Lucas sehr gut hineinversetzen. Verglichen mit anderen Büchern von Katie ist das Spice-Level hier eher gering. Das hat mich allerdings überhaupt nicht gestört, denn der Fokus liegt bewusst auf anderen Themen: Gemeinschaft, Zusammenhalt, Modernisierung versus Tradition. Genau darin liegt die Stärke dieser Geschichte und Katie hat ein wirklich schönes Statement gesetzt.
Blame it on the Mistletoe ist ein wundervolles, herzerwärmendes Buch und bekommt von mir eine ganz klare Leseempfehlung.