Jana Hensel war dreizehn, als die Mauer fiel. Von einem Tag auf den anderen war ihre Kindheit zu Ende. Die vertrauten Dinge des DDR-Alltags verschwanden gleichsam über Nacht plötzlich war überall Westen, die Grenze offen, die Geschichte auch. Eine ganze Generation machte sich daran, das veränderte Land neu zu erkunden. Jana Hensel erzählt von ihrem Leben in der Schwebe zwischen Ost und West. Von der Autorin selbst gelesen: Das Generationenbuch über das Aufwachsen in der DDR und das plötzliche Verschwinden einer ganzen Lebenswelt, das persönliches Erinnern mit aktuellen Fragen von Zugehörigkeit verbindet und verständlich macht, warum Ost-West-Unterschiede bis heute spürbar sind. »Jana Hensel hat der ersten gesamtdeutschen Generation schon jetzt ein kleines Denkmal gesetzt mit sprachlicher Lakonie, Leichtigkeit und einer Transparenz, die leuchtet. « Der Spiegel »Das Buch schafft etwas, was zum Überwinden eines großen Missverständnisses der deutschen Einheit beitragen könnte. « Angela Merkel