Das Cover und der Klappentext haben mich so neugierig gemacht, aber leider war die Geschichte soooo zäh und langweilig. Das Hörbuch konnte mich auf keinster Weise überzeugen.
Zäh, zäher am zähesten! Ich hätte es am liebsten abgebrochen, aber sowas mache ich nur super, super ungern und zum Ende hin wurde es auch etwas spannend, dass ich schon froh bin durchgehalten zu haben. Bis zum Ende verliert es sich aber in Erklärungen, Politik und vielen Details, die man so nicht benötigt. Es beginnt schon, dass man echt Probleme hat reinzufinden. Wer ist wer und was ist genau passiert und dann auch noch die Kriege, die Politik etc.. Es erscheint einen wie entlose Informationen, die nur so runtergerattert werden. Auch den Sprecher Johannes Steck fand ich nicht wirklich überzeugend. Er konnte keine Tiefe erzeugen und auch nicht den Wunsch zu wissen, wie es weitergeht. Je länger man hört, je mehr verliert einen die Geschichte. Es gibt so wenig Emotion, so wenig Besonderheit, dafür aber viel zu viele Charaktere. Zwischendurch kommt man durcheinander, weil man sich die Namen schlecht merken kann und immer wieder neue dazu kommen. Da beim Zuhören die Gedanken schweifen muss man doch auch öfters zurückspulen, weil man wieder etwas überhört hat und nicht weiß, wo man sich denn gerade befindet und mit wem. So schnell wechseln die Perspektiven. Da die Charaktere auch einfach nur Namen sind und es kein Charakter-Building gibt, bleiben sie sehr oberflächlich und einfach nur Statisten in ihrer eigenen Geschichte. Auch wenn das Ende dann spannender ist überzeugt es nicht so sehr, dass man weiterhören möchte.
Ich werde die Reihe nicht weiter verfolgen und kann weder das Buch noch das Hörbuch empfehlen.