Als erstes gefallen mir das hübsche Cover und die hervorragende Sprecherleistung von Sarah Dorsel sehr gut.
Der Einstieg war zwar nicht ganz leicht, aber das Durchhalten hat sich absolut gelohnt. Zusammen mit der Meisterdiebin Romeria landet man in einer magischen Welt, die sich erst langsam erschließt. Genauso langsam findet sich Romeria in ihrer neuen Rolle als Faeprinzessin und Braut, aber auch Gefangene, des ebenso machtvollen wie attraktiven Königs Zander wieder. Erst nach und nach begreift sie, welche Kräfte in ihr schlummern, ist jedoch noch weit davon entfernt, diese auch beherrschen zu können. Das Land befindet sich in einer schwierigen politischen Lage, wird von Nachbarstaaten bedroht und steht im Inneren kurz vor einem Aufstand. Die Erläuterungen dazu waren für mich leider etwas ermüdend und zu ausführlich. Natürlich entwickeln Romeria und Zander Gefühle füreinander, obwohl sie sich eigentlich von Grund auf misstrauen müssten. Mit den Figuren wird man schnell vertraut und fiebert einem guten Ende entgegen. Wegen der kleinen Schwächen vergebe ich vier Sterne für einen Fantasyroman, der über lange Zeit fesselt. Der gemeine Cliffhanger lässt einen am Ende aber quasi verdursten, weshalb schnell eine Fortsetzung hermuss.