»Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern viel, die wir nicht nutzen. « Mit diesem Satz greift Seneca vor zweitausend Jahren einen Gedanken auf, der heute aktueller klingt als je: Wir klagen über die Kürze des Lebens und verschleudern es zugleich an Geschäfte, Erwartungen und die Ansprüche anderer. Wer sein Leben nicht selbst besitzt, hat auch keine Zeit.
In Von der Kürze des Lebens rechnet Seneca mit den Geschäftigen ab mit denen, die alles aufschieben auf ein Später, das nie kommt. In Vom glückseligen Leben fragt er, worin das Glück tatsächlich besteht, und verteidigt sich gegen den Vorwurf, ein reicher Philosoph dürfe nicht über Genügsamkeit sprechen.
Zwei Schriften des großen römischen Stoikers, klar und unpathetisch, in der klassischen deutschen Übersetzung Grundtexte der Lebenskunst.
Ungekürzte Lesung. Übersetzung: Albert Forbiger, bearbeitet von Heinrich Schmidt.
Dieses Hörbuch wurde mit KI-Stimmtechnologie erstellt mit der lizenzierten Stimme des Vorlesers Hans Jochim Schmidt.