Familiengeschichte - urkomisch geschrieben und leidenschaftlich vom Autor gelesen
Joachim Meyerhoff bearbeitet in diesem Roman seine Jugend und den Beginn seiner Schauspielkarriere.Joachim bewirbt sich etwas halbherzig an der Schauspielschule. Hauptsache raus aus der Heimat. Doch irgendwie gelingt es ihm, aufgenommen zu werden. Aufgrund mangelnder finanzieller Möglichkeiten zieht er zu seinen Großeltern. Hier nimmt er uns mit in den unfassbar absurden Alltag mit seinen Großeltern und auf der Schauspielschule, wo er zunächst täglich zu scheitern scheint. Der Unterricht an der Schauspielschule ist geprägt von Peinlichkeiten und persönlichen Demütigungen. Erst spät erkennt Meyerhoff sein Talent und beginnt zu glänzen. Dieser Roman ist mit soviel Witz geschrieben, manche Anekdoten sind so absurd, dass man kaum fassen kann, dass sie wahr sind. Er erzählt mit soviel Liebe von seinen Großeltern und deren Marotten. Diese Hörspielfassung ist vom Autor selbst gelesen. Wer könnte besser die sprachlichen Feinheiten seiner Großmutter betonen und imitieren? Man hat als Hörer das Gefühl, mit Meyerhoff am Tisch zu sitzen. Die Erzählung wird nie langweilig. Ich habe die meiste Zeit sehr viel gelacht und am Ende auch sehr gerührt.