Ludwig Richter der Zeichner der deutschen Märchen- und Familienidylle, dessen Bilder vom Hausbuch bis zum Weihnachtskalender allgegenwärtig wurden erzählt sein Leben: die Dresdner Jugend in ärmlichen Verhältnissen, die Wanderjahre in Rom unter den deutschen Künstlern, die Rückkehr nach Sachsen und den Weg zum meistgeliebten Illustrator des 19. Jahrhunderts.
Seine "Lebenserinnerungen" (posthum 1885) gehören neben Kügelgens "Jugenderinnerungen" zu den schönsten deutschen Künstler-Autobiographien: warmherzig, fromm, voller Anekdoten aus Biedermeier und Romantik ein liebevolles Zeitbild aus erster Hand.
Hans Jochim Schmidt liest die vollständigen Lebenserinnerungen, ungekürzt.