Inhaltsangabe: "Bald ist Heiligabend. Für Julian ist das der schönste Tag des Jahres. Lebkuchen und Clementinen, das Knistern und Knacken im Kamin, das flackernde Licht der Kerzen. Außerdem wird Julian an Heiligabend zehn Jahre alt. Doch dieses Jahr ist alles anders. Juni, Julians große Schwester, ist tot. Ein tiefer Schatten liegt über der Familie. Und Julian hat eigentlich nur ein Gefühl: Weihnachten ist abgesagt. Bis Julian Hedvig begegnet. Hedvig hat graue Augen, redet schneller als der Wind und liebt Weihnachten über alles. Ganz langsam glaubt Julian, dass es doch ein Weihnachten für ihn geben könnte. Doch Hedvig hat ein großes Geheimnis."Diese Geschichte habe ich als Hörbuch gelauscht, es hat eine Laufzeit von 3 Stunden, 40 Minuten und wird von Axel Milberg eingelesen. Leider fand ich, dass der Sprecher vieles seltsam betont hat und von daher wäre wohl das Buch für mich die bessere Wahl gewesen, denn ich hätte es persönlich sicherlich anders gelesen. "Die Schneeschwester" ist sehr phantasievoll und hier geht es um Trauerbewältigung. Denn in Julians Familie gab es im Sommer einen Todesfall, seine Schwester Juni ist gestorben und seit dem ist es zu Hause nur noch traurig. Doch in der Adventszeit lernt Julian Hedvig kennen und sie freunden sich an. Doch vieles was dann passiert ist irgendwie seltsam. Julian lernt aber auch Hedvigs Bruder kennen, der immer sehr griesgrämig scheint, doch auch er hat eine Vergangenheit, die Julians Geschichte gar nicht so unähnlich ist. Wie alles zusammenhängt ist hier wirklich sehr interessant und phantasievoll geschildert. Im Nachhinein finde ich es sogar wirklich richtig gut. Der Roman ist von der Autorin als Adventsgeschichte gedacht, denn er besteht aus 24 Kapiteln für jeden Tag bis Weihnachten ein Kapitel. Tolle Idee, aber meine Wenigkeit hat das Hörbuch natürlich schneller gelauscht.