Im Wüstensand liegen Wurzeln, die sieben Jahre auf einen Regen warten. Es gibt Kiefern, deren Zapfen zwei, drei Jahreszeiten zum Reifen brauchen. Wer dieses Land kennenlernen will, schreibt Mary Austin, schafft das nicht in einem Urlaubsmonat. Man muss Sommer und Winter mit ihm verbringen.
Mehr als zehn Jahre lebte Austin im Owens Valley, zwischen der Sierra Nevada und dem Death Valley. In vierzehn Kapiteln erzählt sie von Wasserpfaden und Aasfressern, von einem einsamen Goldsucher, von den Shoshone und Paiute und von der Korbflechterin Seyavi. Das Buch erschien 1903 und gilt heute als einer der Grundtexte des amerikanischen Nature Writing, in einer Reihe mit Thoreau und John Muir. Es ist ein Buch für alle, die Landschaften lieben, weil Austin Pflanzen, Tiere und Menschen mit derselben ruhigen Achtung betrachtet.
Die deutsche Neuübersetzung von Franziska Schmidt entstand KI-gestützt und wurde von der Übersetzerin bearbeitet. Ungekürzte Lesung. Dieses Hörbuch wurde mit KI-Stimmtechnologie erstellt mit der lizenzierten Stimme des Vorlesers Hans Jochim Schmidt.