Ein heißer Maiabend an den Moskauer Patriarchenteichen. Zwei Literaten streiten darüber, ob es Jesus je gegeben hat. Da setzt sich ein Fremder zu ihnen, das rechte Auge schwarz, das linke grün, und sagt dem einen voraus, dass ihm noch am selben Abend der Kopf abgetrennt wird. Annuschka hat das Sonnenblumenöl nämlich schon verschüttet.
Der Fremde ist Woland, der Teufel. Mit seinem Gefolge, darunter der riesige Kater Behemoth, stellt er Moskau auf den Kopf: Im Varieté regnet es Geldscheine, Funktionäre verschwinden spurlos, eine Wohnung wird zum Spukort. In einer Nervenklinik sitzt derweil der Meister, der einen Roman über Pontius Pilatus geschrieben hat. Margarita, die ihn liebt, ist bereit, für ihn zur Hexe zu werden. Bulgakow arbeitete bis zu seinem Tod 1940 an diesem Buch, erscheinen konnte es erst 1966/67. Ein Roman für alle, die Satire und große Gefühle suchen, weil er komisch, unheimlich und zutiefst ernst zugleich ist.
Die deutsche Neuübersetzung von Franziska Schmidt entstand KI-gestützt und wurde von der Übersetzerin bearbeitet. Ungekürzte Lesung. Dieses Hörbuch wurde mit KI-Stimmtechnologie erstellt mit der lizenzierten Stimme des Vorlesers Hans Jochim Schmidt.