Sven Hedin hat sich den Kopf geschoren und trägt das Gewand eines mongolischen Pilgers. Mit nur wenigen Getreuen will er die streng bewachten Wege durchbrechen und Lhasa erreichen, die heilige Stadt des Dalai-Lama, die allen Fremden verschlossen ist. Doch auf den Hochebenen Tibets bleibt kein Fremder lange unbemerkt.
Zuvor hat ihn die Reise von 1899 bis 1902 zweitausend Kilometer auf einer Fähre den Tarim hinabgeführt, durch Sandmeere, in denen Menschen und Tiere fast verdursteten, ins Land der wilden Kamele und an den Lop-nor. Dort fand er im Wüstensand die Ruinen von Löu-lan, einer seit weit mehr als tausend Jahren verlassenen Stadt an der alten Seidenstraße. Hedin schrieb das Buch vor allem für junge Leser. Es ist für alle, die echte Entdeckerabenteuer suchen, weil er von Stürmen, Yaks, Nomaden und Mönchen anschaulich und ohne Zahlenballast erzählt.
Die sprachlich behutsame Bearbeitung des deutschen Textes von Franziska Schmidt entstand KI-gestützt. Grundlage ist die deutsche Ausgabe von 1904; gekürzt wurden vor allem Messungen, Höhen- und Entfernungsangaben und gelehrte Abschweifungen. Gekürzte Fassung. Dieses Hörbuch wurde mit KI-Stimmtechnologie erstellt mit der lizenzierten Stimme des Vorlesers Hans Jochim Schmidt.