Unter der schimmernden Sprache liegen heimliche Abgründe. Wenn man sich am Ende fragt, ob überhaupt etwas passiert ist, merkt man, dass im Grunde alles passiert ist, was unter Menschen passieren kann. Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung
Ein uramerikanisches Alltagspanorama, das lange nachwirkt. Jutta Person, Süddeutsche Zeitung
Eine große, sprachwitzige Geschichte über das Unterwegssein in der Welt. BR Bayern 2
Spektakulär unspektakulär, wie Matthias Nawrat auf etwas mehr als zweihundert Seiten diese schwierige Beziehung schildert, die Biografie der Mutter erzählt, Akademikerin in Polen, in Deutschland dann erst mal Putzfrau, beschreibt, wie der Icherzähler hin- und hergerissen zwischen Sorge und Ärger die Distanz mal vergrößert, dann verkleinert, und wie er dabei en passant Landschaft und Menschen porträtiert. Augsburger Allgemeine Zeitung
Es sind die unter der Oberfläche liegenden, oft unausgesprochenen Emotionen, die diesen ruhig erzählten, mal nachdenklichen, mal unterhaltsamen Roman prägen: Die Reise von Mutter und Sohn ist auch ein Experiment einer Beziehung und ein Stück Selbsterkenntnis. Eva Krafczyk, Aachener Zeitung
Der deutsche Schriftsteller Matthias Nawrat ergründet diese Beziehung in grossartigen Dialogen und mit leiser Komik. Wo das Leben unspektakulär ist, erzeugt Nawrat einen sprachlichen Sog. NZZ am Sonntag
Die Fremde Amerikas ist das ideale Setting, um diese fragile Beziehungskonstellation auszuloten, die Wunden anzudeuten und sie interpretierbar zu machen. Tomasz Kurianowicz, Berliner Zeitung
Es sind die unter der Oberfläche liegenden, oft unausgesprochenen Emotionen, die diesen ruhig erzählten, mal nachdenklichen, mal unterhaltsamen Roman prägen: Die Reise von Mutter und Sohn ist auch ein Experiment einer Beziehung und ein Stück Selbsterkenntnis. merkur. de (Münchner Merkur)
Ein nachdenklicher, tragikomischer Roadtrip zu den trügerischen Sehnsuchtsorten der Wirklichkeit und den versteckten Rastplätzen der Seele. Bernd Noack, Nürnberger Zeitung
Nawrat konterkariert die große US-amerikanische Sehnsuchtslandschaft mit den Verstrickungen in die Familiengeschichte. Der entkommt man auch auf Reisen nicht. Erst recht nicht dort. Christoph Schröder, Zeit Online
Am scheinbar unspektakulären Ziel dieses Seelentrips angekommen, weiß der Leser, dass krasse Plots in der Literatur deutlich überbewertet werden. Richard Kämmerlings, Welt am Sonntag
Dass Nawrat sein Mutter-Sohn-Buch vor die immer wieder überwältigende Kulisse nicht nur der amerikanischen Landschaften, sondern auch der amerikanischen kindness of strangers gesetzt hat, schafft dem inneren Thema der eng und bedrängend werdenden Nähe einen Gegenpol der Weite, der das Buch nicht nur zu einem äußerst klugen und fein erzählten, sondern auch zu einem mit großer Lesefreude zu genießenden Text macht. Bernadette Conrad, Wiener Zeitung
Ein wunderschönes, kluges und komisches Roadmovie über Mütter und Söhne. Stern
Matthias Nawrat erzählt mit feinem Gespür von Lebensgeschichten, die man hinter sich lassen kann, um einen neuen Weg einzuschlagen . . . Mit «Reise nach Maine» bestätigt er den ausgezeichneten Ruf, den er sich seit seinem Debüt 2012 erschrieben hat. Claudia Cosmo, WDR 5 "Lesefrucht"
Absurde Dialoge . . . stille Vorwürfe . . . sehr humorvoll und sehr präzise erzählt . . . Das ist große Literatur. Katrin Schumacher, MDR Kultur
Ein famoser Roman. Humorvoll und genau beschreibt er die ritualisierten Reibereien zwischen Mutter und Sohn und die Vergeblichkeit, aus ihren Rollen aussteigen zu können. Andrea Gerk, NDR Kultur